Dienstag, 9. Oktober 2012

Aufgeputscht und Abgefahren...




Autorin: Liz Hoppe
Seitenzahl: 120 Seiten
Preis: 9,99€


Kurzbeschreibung:

> Zwei Mädchen, ein Jahr, eine pulsierende Stadt und die Suche nach dem ultimativen Kick.
Berauscht von der Nacht, vom Sex betört, tanzen sie zu Technobeats. Tanzen um ihr Leben.
Aufgeputscht und Abgefahren, eine Achterbahn zwischen Himmel und Hölle, in der es nicht nur bergauf geht.

Die Welt lag brach, unbenutzt und rein, direkt zu meinen Füßen. Ich musste nur zugreifen. Aber wonach ? Wozu Äpfel pflücken, wenn man pures MDMA hat ? Das Gute an der Sache war aber, dass es verdammt nochmal scheißegal war, was ich war, wer ich war, wie ich war, ich war drauf. Wie alle auf dieser Party.<



Meine Meinung:

Schwer, schwer, schwer. Ich weiß gerade selbst nicht was ich von dem Buch eigentlich erwartet habe.

Klar war, das es sich darin um Drogen- und Alkoholexzesse
dreht und sich die beiden Protagonisten Sara und Nicki am Abgrund bewegen.
Sie ballern sich das Hirn mit diversen Drogen weg, trinken schon morgens, tingeln von einer Party zur nächsten und machen sich noch nicht einmal mehr die Mühe sich die Namen ihrer permanent wechselnden Geschlechtspartner zu merken. Und wenn sie gerade mal nicht feiern,
dann hängen sie einfach tagelang rum, ohne jegliches Zeitgefühl oder Kontrolle über sich selbst.
Drogen, Drogen, Drogen heißt das vorherrschende Thema.
Da kommt es eigentlich auch nicht besonders überraschend,
das die Mädels öfter mal die Kontrolle verlieren und für Drogen so gut wie alles tun
und sich bei Nicki irgendwann Selbstmordgedanken einstellen.


Der Schreibstil des Buches ist leider grausam: Verwirrend und abgehackt, wechselt die Autorin die Sichtweisen der verschiedenen Protagonisten. Und am Ende angekommen, frage ich mich immer noch ob mich dieses Buch jetzt erschreckt, weil es so abstoßend ist oder weil es der Realität mit Sicherheit sehr nahe kommt ?!

Ich möchte nicht wissen, wieviele Menschen tatsächlich in diesen Drogen-Alkoholsumpf abrutschen und die Kontrolle über ihr Leben verlieren.

Für mich war es jedenfalls nicht das Richtige,
auch wenn die Autorin einen sehr sympathischen Eindruck macht.








Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen