Mittwoch, 2. Januar 2013

Sandor - Fledermaus mit Köpfchen

Heute rezensiere ich mal ein Kinderbuch, das uns ( ja richtig, ich habe das Buch gemeinsam mit meinem Sohn gelesen ) sehr gefallen hat....



- Hardcover - 
mit Illustrationen von Christian Puille 
Seitenzahl: 112 Seiten
Preis: 12,95€


Zum Inhalt:

Jendrik geht nicht gerne zur Schule, denn er wird oft von seinen Mitschülern geärgert und ein besonders guter Schüler ist er auch nicht. Auch seine Lehrerin Frau Schmidt ermahnt ihn sehr oft, obwohl er doch gar nichts gemacht hat. Sie denkt, er würde den Unterricht durch sein Fingerschnipsen stören, dabei kommen die Laute doch gar nicht von ihm, sondern aus dem alten Rollokasten unter dem er sitzt. 
Denn dort wohnt Sandor und Sandor ist eine Fledermaus. Keine gewöhnliche allerdings, denn Sandor lebt schon so lange im Rollokasten, das er inzwischen lesen und rechnen kann. Als Jendrik über einer Deutschaufgabe brütet und noch keinen Satz auf das Blatt Papier gebracht wird, beschließt Sandor, der den Jungen schon seit einer Weile beobachtet, ihm bei der Aufgabe zu helfen.

Weil Jendrik am nächsten Tag zu spät zur Schule kommt, müsste er eigentlich nachsitzen, doch da er seinen Bruder vom Kindergarten abholen muss, kommt er noch einmal mit einer Strafarbeit davon. Sandor, der das natürlich mitbekommt, beschließt Jendrik nach der Schule zu folgen und ihm nicht nur bei den Aufgaben zu helfen, sondern auch sein Freund zu werden. Gemeinsam lüften sie gleich ein großes Geheimnis, denn Sandor hat einen Dieb dabei beobachtet, wie er seine Beute in der Alten Burgruine versteckt hat. Sandor und Jendrik finden den Schatz und erleben ein großes Abenteuer.


Unsere Meinung: 

Ein tolles Abenteuer für Groß und Klein mit sehr schönen Illustrationen. 

Die Schriftgröße ist optimal, nicht zu klein, so das das Buch auch gut von Leseanfängern gelesen werden kann. Die Kapitel sind nicht allzu lang und die Sätze sind kurzgehalten.

Wir waren relativ schnell mit dem Lesen fertig und gleich war klar, das wir auch die zweite Sandor-Geschichte Abenteuer in Transsilvanien lesen müssen. Denn das kleine Kerlchen ist nicht nur schlau, sondern auch witzig. Die Charaktere sind lustig, vorallem die Szene mit der Brille des Autofahrers kam hier sehr gut an. Und nachdem wir von Jendriks Fledermaus-Vortrag gelesen hatten, musste sich hier noch intensiver mit Fledermäusen befasst werden. Und die Idee mit den Nistkästen ist so toll, das man darüber nachdenkt, vielleicht auch selbst einmal welche zu bauen. 

Als Mutter muss ich allerdings noch einen Punkt abziehen, denn auch wenn die Geschichte wirklich toll war, fand ich die Reaktion von Jendriks Mutter, die ihrem Sohn den Fledermausfreund nicht abkauft, etwas überzogen, das hat mir leider gar nicht gefallen. 

Alles in allem bekommt das Buch aber von uns: 





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