Montag, 25. März 2013

Outlaw...


- Taschenbuch - 

Autor: Lee Child
Verlag: Blanvalet
Originaltitel: Nothing to Lose
Seitenzahl: 448 Seiten
Preis: 8,99€ ( hier erhältlich )


Vielen Dank an www.bloggdeinbuch.de, die es mir ermöglicht haben, dieses Buch zu lesen und zu rezensieren !


Kurzbeschreibung:
"Zwei Nachbardörfer in Colorado. Hope und Despair. Hoffnung und Verzweiflung. Dazwischen nichts weiter als meilenweit Niemandsland. Jack Reacher, per Anhalter unterwegs, strandet ausgerechnet in Despair. Er will nur einen Kaffee trinken und dann weiterziehen, doch vier düstere Gestalten wollen ihn wegen Landstreicherei von der Gemarkung verweisen. Reacher geht die Freiheit zwar über alles, aber einen Platzverweis lässt er sich nicht bieten. Und sein untrüglicher Instinkt sagt ihm, dass in dieser tristen Gegend irgendetwas faul ist..."
( Quelle: www.amazon.de )

Meinung:

Dies war der erste "Jack Reacher Roman" den ich bisher gelesen habe. Grund für meine Bewerbung bei Blogg Dein Buch war eigentlich der ansprechende Klappentext. Ich fand die Vorstellung gut, das es da jemanden gibt, der scheinbar irgendwo im Nirgendwo strandet und sich dann in einem skurrilen Kaff landet in dem ihn eigentlich niemand haben will.
Als ich mich auf das Buch beworben hatte, war mir nicht bewusst, das es sich bei "Outlaw" um den zwölften Band einer Reihe um einen ehemaligen Militärpolizisten handelt, mit dem ich einfach nicht warm wurde. 
Auf mich wirkt Jack Reacher wie ein sehr agressiver, leicht reizbarer Eigenbrötler, dem man besser aus dem Weg geht und der scheinbar permanent nach Streit sucht. Nervig !!!  Seine Handlungsweise wirkt stellenweise total überzogen, was ebenfalls eher lästig rüberkommt. 
Der klare, schnörkellose Schreibstil könnte, auch durch die moderat gehaltene Spannung, für einen guten Lesefluss sorgen, wenn sich der Autor nicht immer wieder, in bis ins Kleinste detaillierten Schilderungen verlieren würde. Auch die Zeichnung der Charaktere hat mich nicht überzeugt. Die Protagonisten wirkten eher wie blasse, gesichtslose Schattenfiguren, als wie gut ausgearbeitete Charaktere. 

Trotz der aktuell ausgewählten, brisanten Themen, konnte mich die Handlung nicht wirklich überzeugen. Die Story wirkt oft realitätsfern, unglaubwürdig, Reacher handelt zu oft aus reiner Intuition oder aber so, das der Leser die Handlung überhaupt nicht nachvollziehen kann. Die Story wirft viele Fragen auf, die gegen Ende leider eher unzureichend aufgeklärt werden, so das der Leser das Buch nicht wirklich befriedigt zur Seite legt. 

Für mich war das der Erste und leider auch der letzte Roman um Jack Reacher. Dieses Buch hat mich kein Stück überzeugt und ich habe mehrmals mit mir gerungen ob ich es überhaupt zu Ende lesen soll. 







Kommentare:

  1. Schade, denn vom Klappentext her klang es schon recht interessant.
    Viele Grüße,
    Mel

    AntwortenLöschen
  2. Hmm das klingt ja nicht so ganz super.
    Ich lese es im Moment auch, bin aber etwas positiver gestimmt als du. Hoffentlich ist das Ende nicht schlimm, hab aber schon viel schlechtes darüber gelesen :-/

    AntwortenLöschen
  3. Vielleicht ist es auch einfach Geschmackssache, ich hab auch schon sehr gute Rezensionen gelesen :) Bei mir lag es vermutlich daran, das ich mit dem Protagonisten schon von Anfang an irgendwie nicht klar kam. Aber ich bin sehr gespannt auf Eure Meinungen :)

    AntwortenLöschen