Montag, 13. Mai 2013

Mrs. Roosevelt und das Wunder von Earl's Diner...


- Hardcover - 

Verlag: Limes

Originaltitel: The Surpremes at Earl's All-You-Can-Eat

Seitenzahl: 448 Seiten
ISBN: 978-3809026235
Preis: 19,99€

Hier erhältlich



Kurzbeschreibung:

> Seit fast vierzig Jahren gehen die drei Freundinnen Odette, Clarice und Barbara Jean miteinander durch dick und dünn. Und ungefähr genauso lang ist das Dreiergespann nur als die "Surpremes" bekannt. Jeden Sonntag treffen sie sich gemeinsam mit ihren Ehemännern in Earl's Diner, wo sie einst ihren Spitznamen erhielten. Unter den wachsamen Augen von Big Earl, dem Besitzer des Diners, wuchsen sie zu dem heran, was sie heute sind: drei kluge, witzige und starke Frauen. Und auch nach seinem Tod hat Big Earl weiterhin ein Auge auf seine "Surpremes" - so wie auch andere gute Geister, denn dem Charme dieser außergewöhnlichen Ladys kann einfach niemand widerstehen....<
Quelle: www.amazon.de


Meinung:


In seinem Debütroman beschreibt Edward Kelsey Moore in schillernden Farben das Leben der drei Freundinnen Odette, Clarice und Barbara Jean, die sich seit ihrer Kindheit kennen und gemeinsam durch dick und dünn gehen.
Die Konstante, in ihren so unterschiedlich verlaufenden Leben, bleibt das wöchentliche Treffen in Earl's Diner. Dort werden, unter den achtsamen Augen des Besitzers "Big Earl, der die drei Frauen selbst über seinen Tod hinaus noch begleitet, aktuelle Ereignisse diskutiert, Probleme gewälzt und Sorgen geteilt.

Erster Blickfang sind nicht nur die lebhaften Farben des Covers, sondern auch die 60er-Jahre-Optik, sowie die Schattenfiguren der drei Ladies. Dank dieser gelungenen Kombination würde mir das Buch immer wieder  direkt ins Auge fallen.

Auch wenn ich eine ganze Weile gebraucht habe um mit dem Schreibstil und der stetig wechselnden Perspektive zwischen den einzelnen Charakteren und vor allem zwischen Gegenwart und Vergangenheit, warm zu werden, so hat mich Edward Kelsey Moore mit seinem wirklich großen Talent dafür, Gefühle und Stimmungen subtil zu übermitteln, komplett überzeugt.

Ich war hingerissen von dieser facettenreichen Geschichte und seinen so authentisch erschaffenen Charakteren, allen voran Ich-Erzählerin Odette, die nicht nur Stärke beweisen, sondern auch ihre Schwächen zeigen.
Odette's Konversationen mit ihrer verstorbenen Mutter, Mrs. Roosevelt und anderen guten Geistern, lockern die oftmals so tragische Handlung, die sich viel mit Leben und Tod, Diskriminierung und Rassenpolitik beschäftigt, mit viel pointiertem Witz und ironischem Humor immer wieder auf.

Eine warmherzige, intensive Geschichte, über eine unerschütterliche Freundschaft, die von Anfang bis Ende mitreißt und tief berührt.
Wäre dieses Buch ein Film, dann würde ich an dieser Stelle wohl sagen: Ganz großes Kino !





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