Donnerstag, 17. Oktober 2013

Das Leben, Zimmer 18 und Du...





- E-Book -


Autorin: Nancy Salchow

Erscheinungsdatum: 18. September 2013

Seitenzahl: 180 Seiten ( Printausgabe )
Preis: 0,99€ ( E-Book )
         9,99€ Taschenbuch

Hier erhältlich



Kurzbeschreibung:

> Es ist die Suche nach dem Sinn des Lebens, die zwei Menschen auf wundersame Weise zueinander führt. Ein Weg, der schwer ist und doch nicht klarer sein könnte.

Nancy Salchow verarbeitet in diesem Werk ihre eigene Geschichte, eine fast schon magische Begegnung, den Weg heraus aus dem Burnout und der Depression - und die Erkenntnis, dass das hellste Licht manchmal erst dann sichtbar wird, wenn man die Dunkelheit gesehen hat. Das hellste Licht von allen: die Liebe. <
Quelle: www.amazon.de

Meinung:

Mit den Worten: "Eigentlich lese ich keine autobiographischen Bücher, ABER..." hatte ich mich auf Nancy Salchows Leserunde bei Lovelybooks beworben. Der Titel klang toll, das Cover hat mir gefallen und das Thema finde ich höchstinteressant.

Und hier bin ich nun also und soll eine Geschichte beurteilen die ich gar nicht beurteilen möchte !!! Und vor allem auch nicht beurteilen kann. Nun, warum nicht ? Weil ich mir auf keinen Fall anmaßen werde, eine Autorin zu beurteilen, die ihr Innerstes in einem autobiographischen, sehr emotionalen Werk nach außen kehrt und ihre Leser an ihrem Zusammenbruch, an ihren Verlusten, Ängsten, aber auch an ihrem ganz persönlichen Glück teilhaben lässt. 
Dafür gebührt ihr jede Menge Respekt, finde ich ! 
Trotzdem möchte ich Euch natürlich das Buch etwas näherbringen.

Nancy Salchow schreibt in ihrem Buch, das ursprünglich eher als Gedächtnisstütze für sie selbst angedacht war, über ihren Weg in, aber vor allem AUS der Depression. In ihrer Vergangenheit musste sie Verluste verkraften, denen lange, schwere Krankheiten vorausgingen. Solche Verluste zehren am Innersten eines jeden Menschen und ich fand es sehr erstaunlich das Nancy so lange durchgehalten hat, bis die Depression schließlich im Februar 2013 ihren Tribut forderte. Panikattacken und eine innere Leere ergriffen Nancy und sorgten schließlich dafür das sie sich selbst in eine psychatrische Klinik einlieferte. Sie berichtet über anfängliche Schwierigkeiten, Rückschläge und vor allem über ihre Fortschritte. 
Sie musste einige schwere Entscheidungen treffen, die nicht nur IHR Leben komplett veränderten. Sie begegnete während ihrer Therapie ihrer großen Liebe und konnte sich durch die Kraft dieser Beziehung soweit aus der Depression kämpfen, das die Krankheit nicht mehr ihren Alltag beherrscht und sie sich wieder auf die schönen Dinge des Lebens konzentrieren kann. 

Manchmal wirkt die Geschichte etwas konfus, dies macht sie für mich jedoch umso authentischer, denn wer die Krankheit Depression kennt und erlebt hat, der weiß um die allgegenwärtigen Gedanken und Grübeleien aus denen man selbst nicht immer schlau wird und die manchmal einfach schwer nachvollziehbar sind, gerade für Außenstehende. 

Für den Mut sich anderen, fremden Menschen zu öffnen, ziehe ich meinen Hut, denn ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer es sein kann, überhaupt über diese Krankheit zu sprechen ! 

Nancys Weg ist sicher kein Patentrezept für alle Depressiven, aber sie schenkt Betroffenen ein Stück weit Hoffnung und Kraft und deshalb gibts von mir eine ganz klare Leseempfehlung !!! 








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