Mittwoch, 26. März 2014

[Rezension] If you leave

Niemals getrennt





- E-Book - 

Autorin: Courtney Cole
Verlag: Knaur eBook

Erscheinungsdatum: 18. Dezember 2013

Seitenzahl: ca. 374 Seiten ( 503 KB )
Reihe: ja

Preis: 8,99€

Hier erhältlich




> Seit dem Tod ihrer Eltern führt Madison das Familienrestaurant weiter, was all ihre Zeit beansprucht. Daher spielen Männer für sie keine Rolle. Das ändert sich schlagartig, als sie den faszinierenden Gabriel Vincent kennen lernt. Sie fühlt sich unwiderstehlich von dem geheimnisvollen Mann angezogen, bei dessen bloßem Anblick ihre Knie weich werden. Doch genau wie sie hat auch Gabriel eine schwere Zeit hinter sich. Wird ihre gegenseitige Liebe die Schatten der Vergangenheit überwinden können ? <

Nachdem ich mich für den Vorgänger-Band nur mäßig erwärmen konnte, stand ich "If you leave" natürlich von Anfang an skeptisch gegenüber, was mir schon den Einstieg in die Geschichte ein kleines bisschen erschwerte. 
Zu tief saßen mir die überzogenen Dialoge und die platte Handlung im Gedächtnis.

Doch trotz all meiner Befürchtungen bin ich gut in der Geschichte angekommen und fand Madisons, die ich ja nun schon aus "If you stay" kannte, Entwicklung sehr gut.
Sie wirft all ihre Vorsicht über Bord, als sie Gabriel zum ersten Mal begegnet und ist nicht länger die "vernünftige" große Schwester, sondern gibt sich für einen Moment ihrer Leidenschaft hin und ist einfach nur eine junge Frau die ihren Spaß haben möchte.
Gabriel ist ehemaliger Soldat und war in Kabul stationiert. Die Dinge die er dort gesehen und erlebt hat, haben ihn gezeichnet, sowas kann einfach auch nicht spurlos an einem Menschen vorbeigehen. Seit dieser Zeit wird er von schlimmen Albträumen heimgesucht und leidet, zumindest ist das mein Eindruck, unter einem krassen Trauma. Die beiden begegnen sich "zufällig" und schon ist klar, das das Ganze auf eine problematische Beziehung hinauslaufen wird.

Zwar ist der Plot hier etwas lockerer und die Protagonisten weniger oberflächlich gezeichnet, aber sie sind trotzdem mit viel zu viel Ballast ausgestattet, so das das Ganze irgendwann in die Unglaubwürdigkeit abrutscht und einfach nur noch nervt. Wären die beiden Protagonisten reale Personen würde ich ihnen ernsthaft eine Therapie nahelegen !

Der Schreibstil war okay, aber ab einem gewissen Punkt hatte ich immer das Gefühl auf der Stelle zu treten. Courtney Cole bewegt sich kein Stück vorwärts und eiert stattdessen seitenlang um die Probleme der beiden Protagonisten herum, so das ich mich schnell gelangweilt fühlte.

Genau das war auch einer der Gründe, warum ich das Buch nicht zu Ende gelesen habe. Bei etwas über der Hälfte hab ich einfach aufgegeben. Mag sein, das die Geschichte sich nochmal dreht, besser und spannender wird, aber mich hat es einfach nicht gepackt, da waren keine sprühenden Funken, obwohl doch immer wieder die Rede von der gegenseitigen Leidenschaft füreinander war. Bei mir kam davon jedenfalls nix an und deshalb hab ichs irgendwann gelassen.

Fakt ist, das es mich nicht berührt hat, das mir die Emotionen fehlten und mich die zahlreichen Probleme der Protagonisten irgendwann nervten, so das ich einfach keine gute Bewertung abgeben kann.Vielleicht habe ich durch das Nicht-Beenden des Buches etwas verpasst, vielleicht aber auch nicht.

©Ina's Little Bakery



1 Kommentar:

  1. Nein, keine Angst, du hast nicht wirklich was verpasst. Das Buch endet fast genauso wie sein Vorgängerband. Aus diesem Grunde fand ich den Band auch noch schlechter, weil es fast genau das gleiche war, nur andere Probleme.

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