Donnerstag, 6. August 2015

[Blogtour] Die Welt ist kein Ozean


Hallo und Herzlich Willkommen am bereits letzten Tag unserer Blogtour zu 

Die Welt ist kein Ozean 
von Alexa Hennig von Lange

Bei mir dreht sich heute alles um das Thema "Therapie". 

Wie ihr in den letzten Tagen ja bereits erfahren habt, macht unsere Protagonistin Franziska ein Praktikum in einer Berliner Kinder- und Jugendpsychatrie.

Bei Verena von Books and Cats habt ihr gestern einen Eindruck gewinnen können, was es mit Tuckers "Krankheit" dem totalen Mutismus auf sich hat.
Doch Franzi trifft in der Klinik auf viele Patienten mit unterschiedlichen Problemen. Da gibt es zum Beispiel Linn, die unter einem Waschzwang leidet, Kirsten, ein magersüchtiges Mädchen, das bereits künstlich ernährt werden muss und viele weitere.

So verschieden wie die Probleme der Patienten, sind oft auch die Therapien.
Ich werde Euch mal ein paar Arten von Therapien aufzählen, bei denen ich mich auf eigene Erfahrungswerte stütze.


Neben Einzel- und Gruppensitzungen in denen man als Patient getriggert wird, sich seinen Ängsten und Problemen, allen voran aber den Ursachen für diese stellen muss, gibt es auch noch die "schönere" Art der Therapie auf die ich gleich etwas gezielter eingehen werde.

Einzelgespräche, Familientherapie 
und Gruppentherapie

Während man im Einzelgespräch mit dem Psychologen gezielt auf sein persönliches Trauma eingeht und tief an der Seele kratzt, geht es in den Gruppensitzungen darum, das man sich anderen Menschen gegenüber öffnet. Das man gemeinsam über Ängste spricht, Parallelen entdeckt und zusammen eine Lösung findet, wie man vielleicht aus der Situation ausbrechen kann. Ich finde es gerade ganz schwer, das so zu erklären, das jemand der mit solchen Dingen bisher nichts zu tun hatte, mir folgen kann.

Gruppensitzungen empfand ich immer am Zermürbendsten und Schwersten, da sie, auch wenn man selbst schweigt und anderen nur zuhört, wie sie über Erlebnisse oder Auslöser für ihre Krankheit sprechen, an deiner Substanz nagen. Man zieht unbewusst Vergleiche zwischen Selbsterlebtem und dem Erlebten der Anderen, man fühlt mit, geht in sich und kramt in seiner eigenen Seele, stellt sich seinen eigenen Abgründen.

Das ist unglaublich aufreibend und für einen gesunden Menschen kaum nachzuvollziehen. Ich musste mich nach einer Gruppensitzung regelmäßig erstmal eine Stunde hinlegen, weil ich total erschöpft war.
Eine Gruppe bestand in meinem Fall meist immer so aus 5 - 8 Leuten, einem Psychologen und einer therapeutischen Mitarbeiterin.

In der Familientherapie kommen die Eltern, Partner, Kinder, hinzu und man geht hier im kleinen Kreis seine Probleme an, spricht über Auslöser. Oft gehts dabei sicher auch um Schuld, etc. 

Die "schöne" Art der Therapie

Damit hier kein falscher Eindruck entsteht:  
Eine schöne Form der Therapie gibt es nicht. 
Denn egal wie toll ein therapeutisches Angebot, eine Anwendung, wie auch immer man es nennen mag, klingt: Es gibt immer einen höheren Zweck, nämlich den seine Probleme und Ängste zu bewältigen, mit seiner Krankheit klarzukommen.

In "Die Welt ist kein Ozean" geht Schwester Maggie mit den Kindern in die Werkstatt um zu töpfern. Dort hängen aber beispielsweise auch gebastelte Mobiles.
Hier greift die Form der kreativen Therapie. Es ist ganz egal ob du töpfern oder malen, basteln oder werken kannst. Denn am Ende dieser Sitzungen hast du mit deinem Werk grundsätzlich ausgedrückt, wie es in dir aussieht. Diese Werke geben den Therapeuten Aufschluss über deinen Gemütszustand und auch über jede Menge anderer Dinge, an denen dann in den Einzelsitzungen gearbeitet wird.

Als Beispiel: Bei mir hieß das "Gestaltung". Einmal in der Woche kam man in einem kleinen Grüppchen zusammen um zu malen. Mit dabei war immer eine therapeutische Mitarbeiterin die für die jeweilige Stunde ein Thema vorgab. Ein Thema an das ich mich besonders gut erinnern kann: Male dich selbst, bestehend aus drei Tieren.

Während du anfangs mit der Aufgabe überfordert bist, kristallisiert sich in deinem Kopf nach wenigen Augenblicken eine Vorstellung heraus und du greifst einfach zu Farbe und Pinsel ( ich hab am liebsten mit Kreidestiften gemalt ) und legst los. Meist ohne dir etwas dabei zu denken. Am Ende der Sitzung wird jedes Bild besprochen: Wie hast du dich beim Malen gefühlt ? Warum hast du dich für genau diese drei Tiere entschieden ? Warum diese und jene Farben ?

Es gibt ein Feedback der anderen Patienten, was manchmal sehr positiv auf dich wirkt und dir einen Kick für den Rest des Tages gibt, was dich manchmal aber auch nach unten ziehen kann. Und natürlich gibt es eine Interpretation der Therapeutin, auch die hat manchmal tief getroffen, aber sie hatte IMMER Recht. Wirklich. 

Entspannung, Sport & Spiel

Neben all den nervenaufreibenden Therapien, gibt es auch noch verschiedene Entspannungseinheiten, denn zwischendurch muss man auch mal wieder runterkommen.
Hier gibts eine Vielzahl an Möglichkeiten:
  • Autogenes Training
  • Achtsamkeitsspaziergänge
  • Qi-Gong & Yoga
  • Muskelrelaxation 
Natürlich richtet sich eine Therapie immer nach der Krankheit aus. Ein Mensch mit Depression hat oft nicht die gleichen Probleme wie ein Mensch mit Bulimie. Es gibt zumindest von den traumatischen Erlebnissen und den Krankheitsauslösern her oft Parallelen, nur die Krankheiten gestalten sich dann eben in verschiedene Richtungen und deshalb sind die Therapieformen dann dementsprechend anders.

Therapie ist also, wie ihr merkt ein wahnsinnig komplexes Thema und ich hab hier echt grade nur an der Oberfläche gekratzt.

Trotzdem hoffe ich sehr, das ich Euch mit einem Beitrag einen kleinen Einblick in das Thema Therapie gewehren konnte.


Zu gewinnen gibt es: 

10x je ein signiertes Exemplar von "Die Welt ist kein Ozean"

Um Euch ein Plätzchen im Lostopf zu sichern, beantwortet mir doch bitte bis heute Abend, 23.59 Uhr einfach folgende Frage: 

Kennt ihr Therapieformen ? 
Habt ihr Euch vielleicht selbst schon einmal mit dem Thema befasst oder hat Euch sowas bislang gar nicht interessiert ? 

VIEL GLÜCK !!!


Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch automatisch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Kommentare:

  1. Guten Morgen liebe Ina,
    ich kenne Therapieformen, da es mein beruflicher Alltag ist :-) Zwar bin ich in einer etwas anderen "Branche" unterwegs, aber bei uns gibt es auch Einzel- und Gruppentherapie. Mich interessiert das Buch ganz besonders, da Mutismus auch eine Erkrankung ist, mit der wir arbeiten. Bei uns ist es aber die selektive Art, sonst wäre eine Sprachtherapie im eigentlichen Sinne wahrscheinlich nicht so erfolgreich. Größtenteils habe ich aber Patienten, die nicht so stark ausgeprägte Störungen haben :-).
    Eure Tour hat mir sehr gut gefallen und ich bin suuuper neugierig aufs Buch, lg Lena
    Erreichbar bin ich unter BlueOcean8519(@)aol.com

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  2. Moje Ina, wow, deinbeitrag gefällt mir mit am besten von der ganzen Tour. Einfach, weil du das so super und Klar schilderst!!! Und auch verständnisvoll und nicht einfach nur um des Beitrags willen! *Hut ab!!!*

    Um zu deiner Frage zu kommen:
    JA ich kenne sie fast alle. Gerade die Gruppentherapien mochte ich nicht wirklich, da es unangenehm ist, wenn man Dinge sagen muss oder auch hört, die man gar nicht sagen/hören wollte...das belastet mich immer ziemlich schnell, weil ich Miteid und Co. empfinde. :/
    Die Kusttherapie war auch ne interessante Erfahrung, wobei man da wirklich etwas braucht, um wirklich aus sich hinaus zu kommen und es dan in Kunst umsetzen kann. Ich finde generell, dass jeder Mensch sowas braucht - es gibt so viele Therapieformen, die auf das Wohl des Menschen gerichtet sind und die NIEMALS überflüssig sind. Und bevor ich hier noch mehr dazu scheibe, bedanke ich mich für die Liebe in deinem Beitrag.

    Alles glitzrige
    JACK

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    1. Vielen Dank, das freut mich gerade richtig doll. Ich dachte, es ist besser von eigenen Erfahrungen zu berichten, als Therapiearten runterzurattern, wobei so wie du schon geschrieben hast, die Fülle an Möglichkeiten natürlich immens ist und es darüber eine Menge zu schreiben gebe. Vielleicht mach ich das beim nächsten Mal wenns passt :)

      Liebe Grüße Ina

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  3. Hallo =)
    Ja, ich habe von allen Therapieformen schon einmal gehört. V.a. die Kreativtherapie wird ja gern mal belächelt, weil die Leute es für Schwachsinn halten. Aber ich habe von Betroffenden gehört, dass es ihnen gut geholfen hat!
    LG, Anja

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  4. Hallo :)
    Ich muss gestehen, dass ich mich bisher wenig mit dem Thema psychischer Krankheiten und Therapien auseinander gesetzt habe - ich kenne lediglich aus Erzählungen eines Familienmitgliedes einige Therapieformen, die (vor vielen Jahren zumindest) zur Behandlung einer Suchtkrankheit eingesetzt wurden. Da waren tatsächlich auch Formen wie Kreativtherapie, aber natürlich auch der "Klassiker", Einzel- und Gruppengespräche, vertreten.
    Ansonsten bin ich aber froh, dass ich mit diesen Themen zumindest nicht gezwungenermaßen in Berührung komme.
    Liebe Grüße,
    Bianca
    lilykiss[at]gmx.de

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  5. Huhu :) Ein Klasse Beitrag!
    Ich muss gestehen, als ich das Wort Therapie hörte musste ich direkt an die Delphintherapie denken, auch wenn die ja eher wenig mit psychischen sonder mit physischen Problemen zu tun hat. Eine entfernte Freundin der Familie ist nämlich mit ihrem Sohn bei so einer Therapie gewesen, deswegen bin ich drauf gekommen. Ansonsten hab ich noch wenig von Therapieformen gehört. Meine Tante geht seit ihrer Scheidung regelmäßig zum Therapeuten, weswegen das Thema bei uns schon allgegenwärtig ist. Aber allzu viel bekommt man davon ja auch nicht mit, weil das meiste was in so einer Sitzung passiert und besprochen wird, ja mehr als privat und persönlich ist!
    Mich würde interessieren was für verschiedene Formen im Buch gezeigt werden! Bin schon unheimlich gespannt drauf! :)
    LG,
    _Buchliebhaberin_ (rabeadub@gmail.com)

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  6. Hallo Ina,

    ich kenne eigentlich alle geschilderten Therapieformen, da ich selbst auch ein Praktikum in der Psychiatrie gemacht habe, weil ich Psychologie studieren möchte und dieses auch hoffentlich dieses Jahr noch machen werde!
    Mich hat das schon immer interessiert, weil ich die unterschiedlichen Ansätze faszinierend finde. Diese sind alle so durchdacht und gehen jeweils auf einen anderen Schwerpunkt der Probleme ein. Natürlich halte ich nicht von jeder Form so viel, aber Menschen sind ja verschieden und deswegen bin ich auchf roh, dass es so viele Möglichkeiten gibt, damit auch wirklich jedem geholfen werden kann oder zumindest der Versuch gestartet wird.

    Liebe Grüße
    Mira

    mira.smiles@web.de

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  7. Ich arbeite ja in einer stationären Jugendhilfeeinrichtung und komme daher auch oft mit verschiedenen Therapieformen in Kontakt.
    Ich lese sehr gern Bücher, die sich auch um diese und ähnliche Themen drehen und würde mich daher über einen Gewinn des Buches sehr freuen.
    LG
    Sunny

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  8. Hallo,
    ich kenne deine genannten Therapieformen nur allzu gut und muss sagen, dass ich ihnen anfangs etwas skeptisch gegenüber stand, aber am Ende haben alle geholfen. Die Gruppentherapie hat zwar ihre positiven und negativen Seiten, aber letztendlich hat sie das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen doch gestärkt. Einzelgespräche sind natürlich auch sehr effektiv, da der Therapeut sich dann voll auf einen konzentrieren kann. Am besten haben mir eigentlich immer die Gestaltungstherapie, Entspannungstherapien und Musiktherapie gefallen. Zum einen, weil man bei der GT und MT gut auf seine Gefühle achten und sie auf eine andere Art und Weise rauslassen und verarbeiten konnte. Und zum anderen weil die ET wichtig und angenehm war, um an einem aufwühlenden Tag wieder runterzukommen.

    Liebe Grüße,
    Diana (baarsdiana@gmail.com)

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  9. Hallo liebe Ina! :)

    Danke für diesen spannenden Beitrag! Schade dass es schon die letzte Station bei dieser tollen Tour ist! :/ Mit Therapien habe ich leider schon Erfahrungen gemacht und diese waren nicht so positiv. Wahrscheinlich liegt es daran dass ich einfach kein Therapiemensch bin, da ich schon dreimal eine Therapie abgebrochen habe.

    Alles Liebe,
    Jasi ♥
    meine.lieblingsbuecher@gmx.at

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  10. Mit dem Thema habe ich mich bis jetzt noch nicht so beschäftigt. Mir würde aber spontan eine Gesprächstherapie einfallen.

    Ich wünsche noch einen schönen Donnerstag.

    daniela.schiebeck@t-online.de

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  11. Danke für den ausführlichen Einblick ... das ist einem so gar nicht bewusst, dass es da doch so viele unterschiedliche Arten gibt.
    Ich weiß aus dem Bekanntenkreis, dass wohl auch gerne die Reittherapie genutzt wird...Bindungsaufbau zwischen Mensch und Tier und so ...genauere Hintergründe weiß ich jetzt nicht, aber der Junge hat sich dabei wohl immer besonders gut gefühlt, in seiner Zeit in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

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  12. Hii :) Gehört hab ich schon von allen Therapieformen.. mir würde ja auch mal autogenes Training nahegelegt da ich öfters Kopfschmerzen habe.. aber ausprobiert hab ich es bis jetzt noch nie.

    LG Cassie
    cassie.blatt@gmail.com

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  13. Hallo,

    ein toller Beitrag! Ich habe mich, da ich Psychologie studiere, schon mit allen genannten Therapieformen beschäftigt und es interessiert mich deshalb natürlich auch sehr. Ich glaube, dass Psychotherapie eine sehr hilfreiche Möglichkeit ist und vor allem Einzeltherapie ist ja (bei gewissen Krankheiten) sehr erfolgreich.

    LG

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  14. Hallöchen,

    ein klasse Beitrag! Ich kenne einige Therapiearten vom Hören Sagen oder auch durch Bekannte, etc! Aber ich muss gestehen, dass ich mich selbst damit noch nie so richtig befasst habe und auch nicht befassen musste!

    Ganz liebe Grüße
    Marion

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  15. Hi bis jetzt hatte ich nicht viel Kontakt mit solchen Situationen. Ich weiß aber das es in unserer Stadt mal eine Anlaufstelle als Therapie mit Tieren gab. Aber wie fast immer wurde sie aus Kostengründen geschlossen. Es ist echt schade weil es so vielen Menschen helfen könnte.
    Lg und ein riesiges Dankeschön für diese informative Blogtour. Es war echt interessant mal mehr über dieses Thema zu erfahren.
    Ricarda ;-)
    rzoellmann90@gmail.com

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  16. Mit Therapien kenne ich als Mutter mich sehr gut aus - mein Sohn hatte schon im Kindergartenalter Ergotherapie, später dann, als er im Internat war, durfte er sich um ein Therapiepferd kümmern. Als Autist ist der Kontakt zu Menschen für ihn eine Überwindung, aber er kann wunderbar auf Tiere eingehen. Und so hat er gleich zugestimmt, als ihm angeboten wurde, einige Zeit in seinem neuen Internat bei den Therapie-Lamas und Alpakas zu verbringen.

    LG,
    Heidi, die Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama@onlinehome.de

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  17. Hallo,

    ich habe von den Therapieformen schon gehört, kenne sie aber nicht näher, so dass ich deine Zusammenfassungen gut fand. Es gibt auf jeden Fall ein breites Spektrum an Therapien. Ein spannendes Thema.

    LG, cyrana

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  18. Ich kenne mich mit Therapien gar nicht aus, klar, man hat schon gehört, dass es diese und jene Therapie gibt aber was da genau gemacht wird, wusste ich nicht.
    Deinen Post fand ich deshalb sehr aufschlussreich.

    LG

    Conny

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  19. Hey,
    ich habe mich mit Therapien noch nicht befasst, weil ich glücklicherweise niemanden im engen Umfeld habe, der/die es braucht. Ich finde es interessant, dass es während Sitzungen "Sport" gibt, um wieder runter zu kommen.
    lg. Tine =)

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  20. Hallo Ina :)
    Ich habe mich tatsächlich schon öfter mit dem Thema beschäftigt. Habe Lehramt studiert und während meines Studiums war eins meiner Wahlfächer "Kunst" - da gab es sehr interessante Seminare und Workshops zum Thema "Kunsttherapie" - auch eine Art der kreativen Therapie. Während ich darüber nachgedacht habe, ist mir auch bewusst geworden, wie sehr mir die Malerei hilft, wenn es mir mal nicht gut geht. Sie entspannt, ich kann mich ganz fallen lassen und tauche ins Bild ein und mich mit Farben ausdrücken. Ein sehr interessantes Gebiet und noch viel zu wenig erforscht. Hab auch bis zum Schluss überlegt, ob ich das nicht doch studieren soll.
    Liebe Grüße, Verena.

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  21. Hallo Ina,

    leider bin ich wohl schon zu spät, aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass eine Tanztherapie auch sehr viel bringt. Am Anfang hab ich echt darüber Späßchen gemacht, weil ich sie nicht ernst nehmen wollte, aber im Laufe der Therapie war es echt unglaublich, was für Gefühle bei verschiedenen Tänzen hervortraten. Sehr schlechte Gefühle, bis glücklich, sogar bis stark und Kämpferin. Es war wirklich eine sehr interessante Erfahrung und sehr zu empfehlen.

    Liebe Grüße
    Sandra

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