Dienstag, 8. September 2015

[Blogtour] PRESS PLAY von Steven Camden


Hallihallo ihr Lieben !

Ich heiße Euch heute ganz herzlich Willkommen an Tag 4 
unserer Blogtour zu Steven Camdens Jugendroman

PRESS PLAY - 
Was ich dir noch sagen wollte

In den letzten Tagen konntet ihr bei Manja und Anouk bereits einen guten Einblick in die Geschichte bekommen, bei Laura habt ihr unsere Protagonisten Ryan und Ameliah kennengelernt und bei Vanessa gab es gestern einen tollen Beitrag zum Thema Schicksal.

Meine Rezension zum Buch folgt in Kürze, also schön die Augen offen halten ;) 

Bei mir gehts heute um ein echtes Relikt !!! Um einen der wichtigsten Gegenstände meiner Jugend :)
Es geht um die Kassette, auch bekannt als MC !!!
Warum denn jetzt um Kassetten fragt ihr Euch sicher ?!

Zum einen deshalb, weil sie das Cover des Romans dominiert, was mich direkt zu diesem Thema verleitet hat, zum anderen weil die Kassette ein wichtiger Gegenstand und Bestandteil in der Geschichte von Ameliah und Ryan ist. Sie ist ein Verbindungsglied zwischen verschiedenen Zeiten und den zwei Ebenen auf denen sich die Geschichte bewegt. Sie dient den beiden Protagonisten außerdem als eine Art Tagebuch, Seelentröster und Kommunikationsmöglichkeit.

Da ich Euch nicht so viel über die Geschichte verraten will ( ja, gemein, ne ?! ) hab ich mir gedacht, ich fische mal in meiner eigenen Erinnerung nach ein paar Punkten, die ich mit der Kassette verbinde, denn ich bin ein Kind der 80er/90er und da waren Kassetten so gar nicht wegzudenken.


Punkt 1)

Wo man sich heute ganz bequem von Zuhause aus im Internet seine Musik kauft und sich MP3's auf Smartphones lädt, hatte man früher einen riesengroßen kompakten Kassettenrekorder, vorzugsweise mit zwei Decks ( dazu komm ich gleich noch ) in seinem Zimmer stehen, der mal eben so ne halbe Kommode locker für sich beansprucht hat.

> Ameliah und Heather mustern das Gerät. Das verblasste Schwarz des Korpus. Die silberfarbenen Blenden, verbeult und abgewetzt. Die großen, klobigen Knöpfe, die aussehen, als sei das Design von einem Kleinkind entworfen worden. Die kleinen Sichtfenster an den Kassettenfächern sind blind vor lauter Kratzern. "Es sieht aus, als gehöre es in ein Museum." Heather streicht über einen der abgenutzten runden Lautsprecher. "Wie alt ist das Ding ?" <
Seite 30

Punkt 2)

Kassetten waren unglaublich vielseitig.
Du konntest einer Kassette mit der "Record-Funktion" deine geheimsten
Erlebnisse anvertrauen, konntest deinem Freund Liebesbotschaften dadrauf
quatschen und ihm die Kassette dann überreichen, man konnte aber auch Musik damit aufnehmen. Damals, und jetzt komme ich auf die zwei Decks zu sprechen, saß man, weil auch in den 80er/90ern das Taschengeld meist viel zu knapp war, oft stundenlang in höchster Konzentration vor dem Rekorder und hat Kassetten überspielt. In einem Deck befand sich eine leere Kassette ( vorzugsweise mit 90 Minuten ), in der anderen eine gekaufte Musikkassette: Und dann gings los. Songs überspielen. Ja, ich weiß: Totaaaal Oldschool, aber irgendwie hatte das seinen Charme. Auch wenn man zwischendurch ständig unterbrechen musste um vor- oder zurückzuspulen um den nächsten Song zu finden.
So hat man sich seine eigenen Playlists erstellt, die man MIXTAPES nannte und die man häufig verschenkt hat. Eigentlich war so ne Kassette ein ziemlich zuverlässiges Geburtstagsgeschenk, haha. Wenn dir gar nichts eingefallen ist, für wen auch immer: Mixtape ! 

Punkt 3)
Damals war das Tauschen von Musik noch legal und man konnte sie sich quasi aus dem Radio "downloaden". Meist gab es Samstags die Charts, somit die neuesten Hits. Man hat eine Kassette in eines der Decks geschoben, hat dann das Radio angemacht und gewartet bis DER eine Song kam. Manchmal hat das unglaublich lange gedauert und wenn du ganz viel Pech hattest und der Song nach gefühlten Stunden endlich gespielt wurde und die Aufnahme lief, dann kam garantiert dein Bruder lauthals labernd ins Zimmer gestratzt und alles war umsonst :P
Denn hat man von Radio auf Kassette überspielt war absolute Stille geboten. Jedes noch so kleine Tönchen war hinterher nämlich auf der Kassette zu hören. Manchmal hat man sich nicht mal getraut während der Aufnahme zu atmen, hihi.

Punkt 4)
BANDSALAT !!!
Klingt lustig, war aber weniger erfreulich, wenn dir das nach all deinen Mühen und stundenlangem Aufnehmen und Überspielen passiert ist. Dann hing das Band irgendwo in den Tiefen des Rekorders und wenn du es dann endlich unter aller Vorsicht die du aufbringen konntest aus dem Rekorder befreit hattest, musstest du den ganzen Mist wieder aufrollen. Wie das am besten funktioniert hat, zeigt Euch das Bild auf der rechten Seite: Stift, Kassette und viel Geduld beim Drehen.

Ihr seht, es gab wie überall im Leben, auch bei der Kassette gute, wie negative Seiten, aber ich muss gestehen, trotz der Tatsache, das mich das Aufrollen von Bändern sicherlich insgesamt mindestens ein Jahr meines Leben gekostet hat, hätte ich Kassetten nicht missen wollen. Ich finde sie auch heute noch wahnsinnig toll und hab sogar noch ein paar Überbleibsel im Keller.
Für die ganz wissbegierigen unter Euch gibt es hier weitere Fakten: Wikipedia

GEWINNSPIEL

Auch bei mir habt ihr heute die Chance in den Lostopf zu springen und eines von 5 Exemplaren "PRESS PLAY - Was ich dir noch sagen wollte" von Steven Camden zu gewinnen. 

Alles was ihr hierfür tun müsst, 
ist mir bis zum 09.09.2015 um 23.59 Uhr eine Frage zu beantworten.

WAS IST DAS ERSTE DAS DIR GANZ SPONTAN EINFÄLLT, 
WENN DU AN KASSETTEN DENKST ?  

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr Euch automatisch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden. 

Morgen geht es bei Manja um DAS UNIVERSUM. 
Das wird richtig spannend, schaut also unbedingt rein !

Bildquelle: Pinterest

Kommentare:

  1. Guten Morgen Ina,
    ich mache natürlich nicht beim Gewinnspiel mit. Wollte dir aber schreiben, wie toll dein Beitrag geworden ist. Ich musste mich gerade selber daran erinnern was ich alles so aufgenommen habe. Meine freundin und ich habe mal eine Talkshow nachgemacht und aufgenommen obwohl da mehr Gekicher und Lachen zu hören war ;-).

    Liebe Grüße,
    Vanessa

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  2. Guten Morgen,

    das erste was mir einfällt wenn ich an Kassette denke ist: David Hasselhoff :D Ich hatte damals ALLE Kassetten von ihm. Looking for Freedom lief rauf und runter! :D Bei Kassette denke ich aber auch an das stundenlange Aufnehmen, wie du es oben beschrieben hast. Schrecklich dabei fand ich aber auch wenn der Radiomoderator kurz vorm Schluss in das Lied gequatscht hat. Argh! Das macht mich heut noch rasend wenn ich daran denke. :)

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    1. Achso,

      liebe Grüße wollte ich noch schreiben. :D

      Isabelle

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  3. Ich denke beim Thema Kassette daran, wie ich früher als Kind stundenlang vor dem Radio saß und auf die Titel gewartet habe, die ich aufnehmen wollte. Meistens kam der Titel genau dann, wenn ich kurz aufgestanden bin.
    Toller Beitrag !
    Lg Curin

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  4. Hallo,

    man, dieser Beitrag ruft wirklich Erinnerungen auf *.* Wenn ich an Kassetten denke, fällt mir als erstes ein, wie ich nach Jahren mal eine alte Kassette wiedergefunden habe, die ich als Jugendliche bespielt habe. Darauf waren alle meine Lieblingslieder aus der Zeit, die ich in stundenlanger Frickelarbeit aus dem Radio aufgenommen habe. Besonders toll finde ich heute, wenn man die Kleinigkeiten im Hintergrund hört, die man damals am liebsten nicht auf dem Band gehabt hätte. Z.B. wie mein Vater die Treppe hoch kam und dieses typische Knarren der Treppe im Hintergrund zu diesem einen ganz besonderen Lied war... Heute bin ich froh, das ich so süchtig nach diesem Song war, das ich ihn nicht direkt wieder überspielt habe :-)

    Liebe Grüße
    Steffi

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  5. Hallo,

    ich denke da sofort an die alten TKKG-Kassetten, die ich früher zusammen mit meinen Brüder vor dem einschlafen gehört habe. :)

    Toller Beitrag, mir kommt das oben genannte auch alles bekannt vor :)

    Liebe Grüße
    SaBine

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  6. Das allererste was mir einfällt: tolle Hörspiele auf Kassette. Früher habe ich sehr gerne "Benjamin Blümchen" und "Bibi Blocksberg" gehört. Und Stenografieaufnahmen.

    Ich wünsche noch einen schönen Dienstag.

    daniela.schiebeck@t-online.de

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  7. Huhuuuuuu,

    danke schön, das ich durch Deinen heutigen Beitrag in Erinnerungen schwelgen kann :D
    Was fällt mir spontan zu Kassetten ein:
    Mein stundenlanges davorsitzen, um bestimmte Lieder aufzunehmen und schnell sein, beim abstoppen, wenn der Moderator angefangen hat zu reden. Leider kam das ziemlich oft vor und die Lieder waren dann abgehackt auf der Kassettte. Heute gehts ja doch einfacher ;)
    Außerdem hatte ich bei meinem alten Kassettenrecorder oft Bandsalat, also musste ein Stift her, damit ich das Band wieder aufdrehen konnte. Oft wurd ich wütend, wenn das Band gerissen ist und all meine Songs dann weg waren, grummel.

    Lieben Gruß, Yvonne
    yvonne.rauchbach@freenet.de

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  8. Hallo!
    Wow,toller Beitrag.Ich schwelge mit in Erinnerungen! Das waren schöne Zeiten.Ich habe auch Samstags vor den Charts gesessen und aufgenommen.
    Was mir als erstes einfällt,wenn ich an Kassetten denke ist " Bummi Fröhlich" das war mein Lieblingshörspiel neben Benjamin Blümchen. Teile der Sammlung besitze ich noch und meine Anlage hat noch zwei Kassettenfächer!!!!Und das im Jahr 2015!!!
    LG Marina Mennewisch
    freye1178( ät)gmail.com

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  9. Hallo Ina!
    Hach, da werden Erinnerungen wach. ;D Die Punkte, die du in deinem Beitrag aufgeführt hast, kann ich alle unterschreiben. Mir ging es genauso. Ich fand es auch immer wahnsinnig romantisch, wenn ich von meinem damaligen Freund eine Kassette mit unseren Lieblingssongs bekommen habe. schmelz Ja, das waren noch Zeiten.

    Allerdings muss ich als erstes an "Hörspiele" denken, wenn ich Kassetten höre. Ich hatte eine überdimensionale Sammlung. Das ging los mit Bibi Blocksberg über Flitze Feuerzahn bis hin zu Masters of the Universe. Herrlich! Über dieses Thema könnte ich wahrscheinlich auch einen Roman schreiben, weil ich so viele tolle Sachen im Zusammenhang mit der Kassette erlebt habe.

    Liebe Grüße,
    Amelie K.

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  10. Hallo,
    wenn ich an Kasetten denke, dann denke ich an meine Kindheit, denn mit diesen bin ich groß geworden und meinem kleinen roten Kasettenrekorder mit dem ich selber aufnehmen konnte.

    Alles Liebe
    Sophie

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  11. Hallo,
    bei Kassetten denke ich daran, wie frustrierend es war, dass der Radiomoderator ständig reingequasselt hat, wenn ich ein Lied aufnehmen wollte. Und dann noch an Bandsalat.

    lg, cyrana

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  12. Hallo,

    ich denke dabei immer sofort an meine Kinderkassetten, die ich früher so geliebt habe. Ich mochte z.B. Benjamin Blümchen :D

    LG

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