Freitag, 15. Januar 2016

[Blogtour] All die verdammt perfekten Tage


Herzlich Willkommen am 5. Tag unserer Blogtour zu Jennifer Nivens Roman

"All die verdammt perfekten Tage"

In den vergangenen Tagen habt ihr bereits bei Lines Bücherwelt, der Rabenmutti, bei Bookwormdreamers und Fräulein Pusteblume einiges über den Inhalt, über die Protagonisten und auch über die doch sehr ernsten Themen der Geschichte erfahren können.

Auch ich widme mich heute einem wichtigen Thema des Buches, nämlich Finchs vermeintlicher biporaler Störung.

Zwar wird im Buch nicht wortwörtlich gesagt, das Finch an biporaler Störung leidet, doch kennt man sich mit der Materie ein klitzekleines bisschen aus und betrachtet Finchs Verhaltensweisen, dann wird einem sein Krankheitsbild recht schnell deutlich.

Biporale Störung, was ist das überhaupt ?

Nun, ich will mich nicht auf trockene Fakten stürzen und versuche deshalb Euch die Krankheit weitestgehend an Finchs Beispiel zu erklären. Wer gerne mehr erfahren möchte, der kann sich unter anderem bei Wikipedia informieren.

Finch hat durch traumatische Erlebnisse in seiner Kindheit eine Menge Probleme. Dieses Trauma lässt ihn nicht mehr los und als er sich Jahre später einem "Freund" anvertraut, wird alles nur noch schlimmer für ihn. Er fällt in ein Loch, fühlt sich alleingelassen, seine Familie zerfällt. Niemand interessiert sich für den anderen, jeder geht seiner Wege. Hinzu kommen das Trauma und auch ein gewisses Maß an vorbelastetem Erbgut.

Sein Leben besteht aus Phasen die er selbst als WACH und SCHLAF bezeichnet.

In den Wach-Phasen ist er manisch: er ist übermäßig kreativ, aktiv, immer in Bewegung, kann nicht schlafen, neigt dazu über das Ziel hinauszuschießen und benimmt sich auffällig fröhlich und ausgelassen. Er ändert sein Aussehen und macht andere verrückte Dinge.

In den Schlaf-Phasen ist er depressiv, er fällt in ein tiefes düsteres Loch, zieht sich zurück, verschanzt sich in seinem Zimmer. Will niemanden sehen, mit niemandem sprechen. Und am besorgniserregendsten: Er hat sehr starke Suizidgedanken.
Zwischen diesen Phasen kehrt Finch in einen unauffälligen Zustand zurück, er gibt sich wie ein normaler Teenager.
Für einen Außenstehenden ist es schwer, seine Phasen und "Launen" zu verstehen und nachzuvollziehen, deshalb ist er an der Schule auch als FREAK verschrieen. Nicht gerade hilfreich.

Biporale Störung, Depressionen und Suizidgedanken sind ernstzunehmende Themen, die man niemals auf die leichte Schulter nehmen oder einfach abtun sollte. Wenn ihr an Euch selbst oder an Freunden, Familie, Bekannten etwas ungewöhnliches bemerken solltet, das vielleicht in diese Richtung geht, dann schaut nicht weg !!!

Es gibt viele Anlaufstellen bei denen ihr Euch beraten lassen könnt. Sonja hat diese in ihrem morgigen Beitrag für Euch zusammengestellt.

GEWINNSPIEL

Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen:

Um in den Lostopf zu wandern, beantwortet mir doch folgende Frage:

Habt ihr schon mal ein Buch gelesen, in dem es um Themen wie
Depressionen oder Suizid geht ? 

Es kann jeden Tag ein Los gesammelt werden, indem die individuelle Tagesfrage in den Kommentaren beantwortet wird.

Teilnahmebedingungen:
  • Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
  • Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
  • Das Gewinnspiel endet am 17.01.2016 um 23:59 Uhr. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt man sich im Gewinnfall bereit, öffentlich namentlich am Ende der Blogtour genannt zu werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Keine Barauszahlung des Gewinnes möglich.
  • Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung mit Facebook und wird nicht von Facebook organisiert.

Kommentare:

  1. Guten Morgen,
    vielen Dank für den Beitrag.
    Zu deiner Frage, ich habe noch keinen Roman gelesen, bei dem es direkt um Depressionen und Suizid ging. Außer in historischen Romanen, in denen in Zeiten verheerender Kriege Menschen aufgrund ihrer Kriegserlebnisse ihrem Leben eine Ende machten.
    LG Bettina
    bettinahertz66@googlemail.com

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  2. Hallo Ina,
    vielen Dank für diesen Beitrag.
    ich habe noch kein Buch über Depressionen oder Suizid gelesen. Was dem aber nahe kam, war "Ein ganzes halbes Jahr". Da geht es ja um Sterbehilfe. Ist ja eigentlich - streng genommen - auch Suizid....
    Ich habe bei dem Buch so geweint...
    Liebe Grüße
    Charleen

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  3. Guten Morgen,

    bisher habe ich solche Art von Buch noch nickt gelesen. "Mein Herz und andere schwarze Löcher" liegt aber schon auf meinem SUB. Da geht es ja auch um Suizidgedanken. Ich bin mal gespannt wie es sein wird so ein Buch zu lesen. Ich glaube man muss sich bewusst Zeit dafür nehmen und das Buch nicht einfach so "weglesen"

    Liebe Grüße
    Isabelle
    isabelle.wendler[at]gmx.net

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  4. Hi ja das habe ich, komm nur gerade nicht auf den Titel.
    Es ging eine Kassette herum, die die hinterbliebenen hören sollten. Und wo ihnen die schuld aufgezeigt wurde.
    Richtig warm wurde ich mit diesem Buch jedoch nicht
    Liebe Grüße Nicole

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  5. Huhu! :)

    Bisher habe ich noch kein Buch mit einem solchen Thema gelesen. Und das obwohl ich ganz viele mit ähnlichen Thematiken auf meiner Wunschliste bzw dem SUB habe. All die verdammt perfekten Tage wäre also meine Premiere. :D ♥

    Liebste Grüße
    Nina ♥♥♥

    bookblossom@yahoo.com

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  6. Hallo Ina,
    ich habe schon Bücher zu diesem Thema gelesen. An eines kann ich mich besonders gut erinnern, es ist das Buch "Tanz auf Glas" von Ka Hancock gewesen. Das Buch hat mich sehr berührt. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Ein tolles Buch. Ich habe mir vorgenommen, es noch ein zweites Mal zu lesen, bisher bin ich leider nicht dazu gekommen, denn für dieses Buch braucht man Ruhe und ein bisschen innere Stärke und Kraft.
    Ich wünsche euch noch viel Spaß bei der gemeinsamen Blogtour und freue mich auch morgen und einen weiteren Beitrag zu dem vorgestelltem Buch.
    Viele Grüße Jenni

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  7. Huhu :)
    Bis jetzt habe ich glaube ich keine bis wenig Bücher über depressive oder Suizifgefährdete Menschen gelesen. Ich hatte eine zeitlang eine Phase wo ich viele Bücher über Magersucht gelesen habe (z.B. "Nichts leichter als das" - ein grandioses Buch!!!). In den Büchern kommt es nicht selten vor, dass die Protagonisten Depressionen oder Selbstmordgedanken haben, aber ich weiß nicht, ob das unter das Thema fällt. Also eher ein vielleicht für deine Frage :D
    Ansonsten: Supi Beitrag :)
    Lg,
    Rabea

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  8. Hallo,

    bisher hab ich noch kein Buch mit diesem Themen gelesen.

    LG
    SaBine

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  9. Hallo ,

    Vielen Dank für den interessanten Beitrag.
    Ich habe noch kein Buch gelesen wo um Themen wie
    Depressionen oder Suizid geht .

    Liebe Grüße Margareta
    margareta.gebhardt@gmx.de

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  10. Hallo liebe Ina,
    ich habe auch "Tanz auf Glas" gelesen. Ein sehr berührendes Buch.
    Ich bin schonsehr gespannt auf "All die verdammt perfekten Tage" und hoffe auf ein bisschen Glück!
    Alles Liebe
    Martina
    stamplover@gmx.at

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  11. Hallo!
    Ich habe bis jetzt Schwimmschnee von Iris Muhl gelesen.Dass ist eine Biographie über ihre Oma die Selbstmord begehen wollte,aber gerettet wurde.Ich habe auch noch welche in meinem Sub,Titel müsste ich raussuchen.
    LG Marina Mennewisch
    freye1178(@)gmail.com

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  12. Huhu Ina,
    dein Beitrag ist wirklich sehr interessant und informativ, danke dafür :)
    "Tanz auf Glas" behandelt dieses Thema auch. Das war sehr berührend und hatte ne ganze Menge Tiefgang. Eines meiner Lieblingsbücher. Bei "Ein ganzes halbes Jahr" geht es ja weitestgehend auch um Suizid. Will hier lieber nicht zu viel verraten, falls jmd das Buch noch nicht gelesen hat.

    Wünsche dir ein schönes Wochenende,
    Janine ♥
    janinchens.buecherwelt@gmail.com

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  13. Hallo und vielen Dank auch für diesen schönen Beitrag zur Blogtour! Bislang habe ich noch kein Buch über Depressionen und Suizid gelesen.

    Liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

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  14. Hallo Ina,
    im Moment fällt mir kein Buch zu diesen Themen ein, welches ich gelesen habe.
    Daher bin ich sehr gespannt auf "All die verdammt perfekten Tage".
    Danke auch für deinen Beitrag.
    Viele Grüße,
    Mel-aniek
    traumbluete[ät]gmx[punkt]net

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  15. Hallo Ina,

    vielen Dank für deinen tollen Beitrag. Ich habe "Ein ganzes halbes Jahr" gelesen. Da geht es auch ja um sowas. Aber ansonsten fällt mir gerade kein Buch ein.

    Liebe Grüße,
    Vanessa

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  16. ich habe die meisten Jessica Sorensen Bücher gelesen und da geht es immer um so etwas :)

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  17. Hallo,
    ich habe letztes Jahr "Mein Herz und andere schwarze Löcher" gelesen und dann habe ich vor Jahren "Madame Bovary" von Flaubert gelesen. Ich glaube, Emma Bovary ist eine der ersten/die erste Protagonistin, die in der Literatur dadurch bekannt wurde.

    Liebe Grüße, Jutta

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  18. Hi,
    habe noch kein Buch in die Richtung gelesen....höchstens man zählt "Ein ganzes halbes Jahr" dazu. Dann irgendwie schon. Weil er wollte auch sterben und hat eigentlich aufgegeben und hatte Depressionen.....

    Es ist ein schweres Thema....aber allgegenwärtig.

    Lg
    Gaby

    http://escape-into-dreams.blogspot.co.at

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  19. Huhu Ina,

    bisher habe ich noch kein Buch in die Richtung ungelesen. Das einzige, was in die Richtung gehen könnte, was ich gelesen habe war "Ein ganzes halbes Jahr". Das Buch hatte mich damals sehr emotional berührt und ich bin richtig froh es gelesen zu haben. Ich hätte zu Beginn nie gedacht, dass es mich so sehr berühren könnte. Vielleicht könnte "All die perfekten Tage" ähnliche Gefühle in mir auslösen.

    Liebe Grüße
    Jenny
    jenny.eberle[at]web.de

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  20. Hallo,

    ich habe bis jetzt noch kein Buch gelesen das diese Themen aufgreift. Ich würde daher gerne einmal eins lesen, da ich es sehr wichtig finde sich mit diesen Themen zu beschäftigen um vielleicht zu erkennen wenn eine Person im eigenen Umfeld Hilfe benötigt.

    Liebe Grüße
    Yasmin

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  21. Hey,
    ja, A long way down von Nick Hornby. Ich fands gar nicht gut =/ Da treffen sich 4 oder 5 Leute an Silvester auf einem Hochhaus (weiß nicht mehr welches, aber es ist das beliebteste in New York zum Selbstmord begehen, irgendwie erschreckend O.o) und da sie ja nicht mit Zuschauern Selbstmord begehen können, machen sie aus, dass sie sich am Valteninstag dort treffen um sich gemeisam umzubringen. Irgendwie unlogisch :D, das ist das erste was mir nicht gefiel. Naja und dann lernt man alle besser kennen und erfährt, warum sie sich umbringen möchten. Und wer es noch tut und wer nicht...
    lg. Tine =)

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  22. Kann mir jemand sagen in welchem Kapitel das Zitat vorkommt? Das wäre toll <3

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