Mittwoch, 23. März 2016

[Rezension] Das Seehaus

-Gebunden -

Autorin: Kate Morton
Übersetzt von Charlotte Breuer
Verlag: Diana

Erscheinungsdatum: 29.Februar 2016
Originaltitel: The Lake House

ISBN-13: 978-3453291379
Seitenzahl: 608 Seiten
Reihe: nein

Preis: 22,99€

Kaufen ? >KLICK<


Vielen herzlichen Dank an die Buchflüsterer, für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.


Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem Höhepunkt des Jahres entgegen, dem prachtvollen Mittsommernachtsfest auf dem herrschaftlichen Landgut ihrer Familie. Noch ahnt niemand, dass sich in dieser Nacht etwas Schreckliches ereignen wird. Ein Unglück, das so groß ist, dass die Familie das Anwesen für immer verlässt.

Siebzig Jahre später stößt Sadie auf das verfallene Haus an einem See. Sie geht den Spuren des Jungen nach, der in jener Nacht verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld …

"Das Seehaus" war der erste Roman, den ich von Kate Morton, die ja doch einen sehr hohen Bekanntheitsgrad genießt, gelesen habe. Ich bin also völlig nüchtern und ohne Erwartungen, an diesen, mit 608 Seiten, doch recht dicken Wälzer herangegangen.

Die Geschichte, die im Jahre 1933 auf dem Landsitz der Familie Edevan in Cornwall ihren Lauf nimmt, beginnt direkt spannend und konnte meine Neugier von der ersten Seite an wecken. Auf dem Mittsommerfest der Familie verschwindet ein Kind, doch der Fall wird nicht aufgeklärt.
70 Jahre später stößt Polizistin Sadie auf das alte Anwesen und die Dinge nehmen ihren Lauf. Ihr Interesse an dem Fall ist geweckt und so rollt sie ihn neu auf.

Leider, und das sind auch die Punkte die zur mittelmäßigen Sternvergabe führen, finde ich den Schreibstil der Autorin sehr verschachtelt und ausschweifend. Für die Beschreibung der Landschaft ist dies sicher förderlich, denn so kann man sich die Umgebung sehr gut vorstellen, aber die Handlung macht es leider sehr sehr langatmig. Auch die Sichtwechsel zwischen Sadie in der Gegenwart, zu Alice in der Vergangenheit und zu Alice im Hier und Jetzt sind für mich ein Kritikpunkt, denn man musste wirklich höllisch aufpassen, das man die Zusammenhänge alle versteht. Es war stellenweise sehr verwirrend. Eigentlich kommt die Geschichte erst in den letzten Zügen so richtig in Fahrt, hier punktet Kate Morton mit unerwarteten Wendungen und die Fäden laufen hier alle zusammen, aber das kann mich über die ersten beiden Drittel nicht so wirklich hinwegtrösten.


Kommentare:

  1. Huhu Ina,

    1. ich bin total happy, dass ich dich zufällig getroffen habe ;D.
    2. Das Buch war in der LB-Tasche drinnen und ich habe es meiner Mum weitergereicht. Bin gespannt, wie sie es finden wird. Mir wurde es ausgeredet xP.
    Danke für deine ehrliche Rezension. Zu ausschweifende Texte gehe ich prinzipiell aus dem Weg, die erschweren meistens nur das Abtauchen!

    Alles Liebe,
    Tiana

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Ina,
    ich habe das Buch auch gerade erst gelesen. Auch bei mir war es das erste von Kate Morton. Allerdings habe ich die volle Punktzahl vergeben. Ich persönlich hatte keinerlei Probleme mit dem Schreibstil und den Zeitsprüngen, aber ich bin selbst auch jemand, der häufig verschachtelte Endlossätze schreibt. ;-)
    Viele Grüße - Ute

    AntwortenLöschen