Mittwoch, 23. November 2016

[Blogtour] Wir beide in Schwarz-Weiß


Herzlich Willkommen an Tag 10 unserer Blogtour zu Kira Gembris neuem Werk 

WIR BEIDE IN SCHWARZ-WEIß

Gestern hat Euch Katja von Katja's Bücherwelt ins wunderschöne Wien entführt, morgen erwarten Euch bei ReadingVanni tolle Cocktailrezepte, doch bevor es so weit ist, erzähle ich heute erstmal ein kleines bisschen was über das Leben in einer WG :)


Im Buch teilt sich unser Protagonist Alex eine Wohnung mit seinen Kumpels Jay und Flocke. Eine richtige Männer-WG also ;)

Als Jay Lea kennenlernt ( ihr könnt die Geschichte der beiden im Roman "Wenn du dich traust" nachlesen ) und Lea auf Zeit bei den Jungs einzieht, bringt das allerdings die ganze friedliche Ruhe und das Chaos durcheinander. Denn Lea hat einen Ordnungsfimmel und wo sich früher leere Flaschen, Schuhe, Jacken und durchaus auch Müll stapelten, türmen sich jetzt beschriftete Boxen.

Besonders Alex geht das auf den Nerv. Doch nicht etwa, weil es nun aufgeräumter ist und man die Gemeinschaftsräume, wie Küche, Bad und Wohnzimmer, gefahrlos betreten kann, sondern eher deshalb weil er das Gefühl hat, das sich Lea zwischen sich und seinen besten Freund Jay stellt.

Das Leben in einer WG hat immer zwei Seiten, die bekommt auch Jay zu spüren. Zum einen ist es eine "günstige" Art zu wohnen, man teilt sich Miete und laufende Kosten, geht zusammen einkaufen, plant gemeinsam Parties, hat immer jemanden um sich.

Zum anderen gibt es aber auch die lästige Seite, wie das Ordnung halten und zwischenmenschliche Differenzen, das fängt beim Putzplan an und hört bei der neuen Freundin auf.

Wenn man in eine WG zieht, dann muss und sollte man auf jeden Fall kompromissbereit sein, die Macken seiner Mitbewohner akzeptieren und auch die Veränderungen in deren Leben hinnehmen.

Doch egal, wie viele Veränderungen es geben mag und ob vielleicht plötzlich ein Mädchen einzieht, eine WG schweißt auch zusammen.
Die Jungs können sich immer blind aufeinander verlassen, besonders Flocke, der total chaotisch ist und dessen Zimmer man am besten nur mit Atemmaske betreten sollte, ist ein treuer Gefährte, der immer hinter seinen Freunden steht und da ist, wenn sie ihn brauchen.

Kira Gembri bringt das "Wir"-Gefühl einer WG im Roman richtig gut rüber, was mir sehr gefallen hat und mich an meine eigene WG Zeit erinnert hat.

Ende der 1990er habe ich während meiner Lehre selbst in einer Art Wohngemeinschaft gewohnt ( hieß damals nur anders, war aber im Endeffekt nix anderes als ne große WG ).
Ich habe mit insgesamt 13 Leuten in einem Haus zusammengewohnt, mit denen ich zusätzlich auch noch zusammengearbeitet habe und ich muss ehrlich sagen, auch wenn wir alle so unsere Differenzen hatten, vom Wesen her grundverschieden waren und es schon mal Streit gab, war es doch eine der besten Zeiten meines Lebens.
Ich erinnere mich an legendäre Parties, an durchzechte Canasta-Nächte, an tolle Filmeabende, an tiefschürfende Gespräche und Blödeleien, aber auch an Streitereien um den Putzplan, an turmhohe Stapel dreckigen Geschirrs für das sich niemand verantwortlich fühlte, an leergefutterte Kühlschränke, an Dramen jeglicher Art, aber vor allem  und am liebsten: an geknüpfte Freundschaften die bis heute anhalten.


Wie ist das bei Euch ? Habt ihr schon mal in einer WG gelebt ? Käme sowas für Euch in Frage oder lebt ihr lieber alleine ???

Ich hoffe sehr, ich konnte Euch mit diesem Beitrag einen kleinen Blick ins WG-Leben gewähren und vor allem Eure Lust auf den wirklich großartigen Roman schüren ;)

Bildquellen: wg-suche.de, tillate.com, pinterest.com

Kommentare:

  1. WG könnte ich mit mit der richtigen Person also zusammen mit meiner Tochter schon vorstellen, denn es muss jedoch auf anhieb auch klappen, aber doch lieber lebe ich als Single mit meiner Tochter zusammen denn habe ich doch weniger zu tun und mich nicht noch um jemand anderes zu kümmern! ;-)
    LG Jenny

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  2. Hallo, ich habe nur im Studentenwohnheim gewohnt, aber wir haben uns die Küche und sanitären Einrichtungen geteilt. Wir haben sehr oft zusammen gekocht und uns in der Küche oder wenn wir nicht so viele waren in den kleinen Zimmern getroffen. Das war dann fast wie eine WG und hat mir gut gefallen, aber jetzt wohne ich doch ganz gerne alleine.

    lg, Jutta

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  3. Eine WG käme für mich nicht in Frage, ich glaube das gäbe Probleme. Vieles mit anderen teilen und auf alle Rücksicht nehmen müssen.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  4. Ich einer WG hab ich bis jetzt noch nicht gewohnt, kann es mir (mit den richtigen Leuten versteht sich) aber gut vorstellen. Allerdings würde ich wahrscheinlich vor ähnlichen Problemen wie Lea stehen. Ich kann Unordnung nämlich auch nicht besonders leiden xD
    Manchmal kriege ich echt heftige Putzattacken, dann wird erstmal alles blitzblank geputzt :D
    Ich glaube, dass die WG Zeit einen auf jeden Fall prägt und auch schön sein kann. Auf jeden Fall kann ich mir das viel eher vorstellen, als ganz alleine zu wohnen.
    Lg,
    Rabea

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  5. Hallo ,

    ich habe in eine WG nicht gewohnt und würde ich auch
    nicht machen weil das wäre nicht für mich .
    Vielen Dank für Deinen Beitrag.

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt (Stern44 )
    margareta.gebhardt@gmx.de

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