Samstag, 17. Dezember 2016

[KurzRezension] Die einzige Art Spaghetti zu essen

- Taschenbuch -

Autorin: Nicole Brausendorf
Verlag: Ullstein

Erscheinungsdatum: 12. August 2016

ISBN-13: 978-3548286716
Seitenzahl: 480 Seiten
Reihe: nein

Preis: 9,99€

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Als die siebzehnjährige Liv mit ihrer Mutter in eine Kleinstadt an der Elbe zieht und eigentlich nichts als Einöde erwartet, kommt alles Schlag auf Schlag: Ihre neue Freundin Nessie wird ungewollt schwanger, und der Bad Boy Felix verliebt sich Hals über Kopf in sie. Er kutschiert sie mit seinem Motorrad, wohin sie will, tut alles, um ihr zu gefallen. Doch da gibt es noch jemanden: Leo ist Keyborder einer Coverband, und seit dem ersten Live-Auftritt der Jungs will Liv nur noch in seiner Nähe sein. Leo kann nicht glauben, dass Liv ihn wirklich liebt; er ist blind. Die Anziehung zwischen den beiden ist stark, aber die Widerstände gegen ihre Liebe sind groß …
"Die einzige Art, Spaghetti zu essen", war eines meiner am sehnlichsten erwarteten Bücher in diesem Jahr. Warum ? Ehrlich gesagt habe ich nicht die leisteste Ahnung. Es sprach mich einfach direkt an, als ich es zum ersten Mal in der Verlagsvorschau entdeckt habe ( das war irgendwann Anfang des Jahres ). Ich mochte das Cover total gerne und der Klappentext versprach eine Geschichte, ganz so, wie ich sie mag.

Als es dann endlich einzog, gab es genau deshalb auch kein Halten mehr und ich habe es direkt meinen anderen Büchern vorgezogen und bin abgetaucht.

Nicole Brausendorf erzählt in ihrem Debüt die Geschichte der 17-jährigen Liv, die mit ihrer Mutter in eine Kleinstadt an der Elbe zieht. Zunächst ist Liv nicht gerade begeistert, doch schnell findet sie in der quirligen Nessie eine gute Freundin und lernt außerdem Felix und Leo kennen. Zu Letzerem fühlt sie sich hingezogen, Ersterer liegt ihr zu Füßen, auch wenn sie ihm gleich klar macht, das sie nur Freundschaft für ihn empfindet. Zwischen Leo und ihr knisterts dagegen gewaltig, trotzdem brauchen beide eine ganze Weile bis sie sich schließlich näher kommen.

Zunächst dachte ich, das die Geschichte auf eine klassische Dreiecksgeschichte hinausläuft, aber ich kann Euch beruhigen: Dies ist zum Glück nicht der Fall, denn von Anfang an macht Liv deutlich für wen ihr Herz schlägt. Mag es auch noch so viele Handicaps und Probleme geben, sie will mit Leo zusammensein.

Ich fand die Geschichte wunderschön erzählt und vor allem auch relativ authentisch. Nicole Brausendorf gibt ihren Figuren Zeit sich zu entfalten, lässt sie ihre Ängste und Zweifel auf recht natürliche Art bekämpfen und verlieren.

Das Buch hat mir unglaublich viel Freude gemacht, einzig mit dem Schreibstil hatte ich so meine Probleme, denn der war zunächst doch sehr einfach gehalten. Je weiter ich in der Geschichte allerdings voran schritt, desto weniger hat es mich gestört.

Alles in allem ist "Die einzige Art, Spaghetti zu essen" eine wirklich süße Romanze, die man in eins wegschmökern kann und die weitaus mehr Tiefe besitzt als man zunächst vermuten mag. Von mir gibts für dieses Debüt

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