Sonntag, 26. Februar 2017

[Buchempfehlung] DER SCHLOT

Mr. Bakery, hat den 3. Band der Manuela-Sperling- Reihe von Andreas Winkelmann gelesen.

Das Buch hat ihn so mitgerissen, das er es unbedingt weiterempfehlen möchte und eine kurze Meinung dazu geschrieben hat ;)


- Taschenbuch -

Autor: Andreas Winkelmann
Verlag: epubli

Erscheinungsdatum: 31. Oktober 2016

ISBN-13: 978-3741861475
Seitenzahl: 434 Seiten
Reihe: ja, Band 3

Preis: 12,99€

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Mit "Wassermanns Zorn" fing alles an. Ein sehr guter Kriminalroman. Nicht mehr, nicht weniger.

Mit "Die Zucht" steigerte sich alles zu einem verdammt guten Thriller und machte große Lust mehr von der frischgebackenen Kommissarin Manuela Sperling zu lesen.

"Der Schlot" ist ein Psychothriller der Extraklasse!

"Hilf mir...der Hinkende"
Das sind die letzten Worte der jungen Kommissarin Manuela Sperling.
An dem Tag, an dem Henry Conroy aus dem Urlaub zurückkehrt, verschwindet seine neue Partnerin spurlos. Wie es scheint, hat sie in seiner Abwesenheit unerlaubt Ermittlungen im äußerst brutalen, gut organisierten Bereich des Menschenhandels angestellt und dabei ein Phantom aufgeschreckt, das hinter vorgehaltener Hand "Der Hinkende" genannt wird.
Niemand hat ihn je gesehen, alle fürchten sich vor ihm und er scheint der Polizei immer einen Schritt voraus zu sein. Henry beginnt einen verzweifelten Wettlauf um das Leben von Manuela Sperling und muss feststellen, dass er seinem Gegner nicht gewachsen ist.
[Auszug aus dem Klappentext...]

Soweit so gut denkt man und fängt an zu lesen.
Schon die ersten Kapitel sind spannend und ziehen einen in die Geschichte rein.
Sofort fällt auf, das die Erzählweise sich vom ersten Teil "Wassermanns Zorn" bis hierher immer rasanter gestaltet hat.

Während sich die beiden anderen Fälle gemächlicher entwickeln, hat es Herr Winkelmann geschafft hier sofort Spannung in die Geschichte zu bringen und diese auch zu keiner Zeit wieder verloren.
Stattdessen wird dieser Fall zu einem Albtraum von Gewalt und Schrecklichsten Dingen, die man nicht mal seinem ärgsten Feind wünschen würde.
Es geht um Prostitution in wohl schlimmster Art und Weise. Um das Zerstören der Würde und es wird auch versucht im Ansatz zu erklären wie solche Institutionen des Menschenhandels gestrickt und aufgebaut sind.
Aber es geht auch um Hoffnung...und wenn sie noch so klein ist.

Manchmal nimmt man Geschichten eine Weile im Kopf und im Herzen mit. Mir geht es hier so.
Was soll ich schreiben ohne etwas zu verraten? Das ist schwer, deshalb lass ich es hier bleiben.

Nur soviel:
Wenn der Teufel einen Namen suchen würde, er würde vielleicht "Der Hinkende" genannt werden wollen....

Wer einen verdammt guten Psychothriller lesen möchte der Plastisch immer nah dran am Geschehen ist und selbst spüren will wie es ist in einer Ausweglosen Situation zu sein und selbst etwas von der Angst spüren möchte, der kommt um diesen Roman nicht drumherum.

Für mich ein Spitzenroman und bekommt daher volle Punkte.

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