Sonntag, 29. Oktober 2017

[Blogtour] Berühre Mich. Nicht.




Hallo und Willkommen an Tag 4 unserer Blogtour 
zu Laura Kneidls New Adult Roman

BERÜHRE MICH. NICHT.

In den letzten Tagen habt ihr bereits einige Infos über das Buch und die Protagonisten bekommen. 

Ich befasse mich heute mit einem eher allgemeinen Thema, das im Roman aber eine große und wichtige Rolle einnimmt.

DIE ANGST !

Angst hat viele Gesichter und ist teilweise etwas völlig Normales und Alltägliches, für jeden von uns. Doch manchmal kann die Angst einen Menschen, oft aufgrund von schlimmen Dingen, die er erlebt hat, so fest in ihrem Griff haben, das sie sich auswächst und zu einem echten Problem wird, das man ohne fremde Hilfe nicht wieder los wird.

Warum erzähle ich euch das ?

Weil Sage solche Ängste hat. In ihrem Leben sind ihr schlimme Dinge widerfahren und auch wenn sie jetzt in Melview, weit weg von ihrer Heimat Maine, einen Neustart wagt, bleibt das Erlebte ihr im Gedächtnis und die Angst liegt immer auf der Lauer, bereit, jederzeit zuzuschlagen und Sage in Panik verfallen zu lassen.

Diese kommt oft in ganz unerwarteten Momenten, wenn Sage eigentlich nicht damit rechnet. Sie kann durch einzelne Wörter, durch Phrasen oder durch eine kleine Berührung ausgelöst werden und hat Sage dann so fest im Griff, das sie kaum noch atmen kann und auf Abstand zu ihrem Gegenüber gehen muss.


Was sind Panikattacken ?

Wikipedia sagt dazu:
Als Panikattacke wird das einzelne plötzliche und in der Regel nur einige Minuten anhaltende Auftreten einer körperlichen und psychischen Alarmreaktion (fight or flight) ohne objektiven äußeren Anlass bezeichnet. Oft ist den Betroffenen nicht klar, dass ihre Symptome Ausdruck einer Panikreaktion sind. Die ursprünglich der Energiebereitstellung (und damit dem Überleben) dienenden vegetativen Reaktionen im Körper werden dadurch als (lebens-)bedrohlich erlebt, was die Panik weiter antreibt.

Da ich selbst unter Panikattacken leide, kann ich diesen Auszug bestätigen und konnte mich beim Lesen sehr gut in Sage hineinversetzen.

Früher suchten mich diese Attacken meist dann heim, wenn ich mich in Räumen mit vielen Menschen aufhielt. Auch heute noch, ist mir dichtes Gedränge eigentlich zuwider und ich mag es nicht, wenn man mir zu nahe kommt. Dadurch fühle ich mich dann bedrängt, was zur Folge hat, das in meinem Kopf Erinnerungen an Situationen aufkommen, in denen ich mich ebenfalls bedrängt fühlte und das löst dann eine Panikattacke aus. Mein Blick beginnt dann nervös hin und her zu flattern, mein Puls beschleunigt sich, ich bekomme kaum Luft und meine Hände schwitzen. Es gibt aber auch Panikattacken, bei denen sich mein Körper komplett versteift und ich nicht mehr fähig bin, mich für einige wenige Minuten zu rühren.
Quelle: freepik.com
Was kann man dagegen tun ? 

Ruhig bleiben. Sich auf seine Atmung konzentrieren. Oder auf seinen Stand. Spür den Boden unter deinen Füßen ganz bewusst und halte dich einen Moment daran fest. Manchmal hilft auch ein Mantra, wie bei Sage, die sich sagt: "Ich habe keine Angst. Die Angst ist nicht real." Oder die beginnt Dinge in ihrer Nähe ins Auge zu fassen und sie zu zählen.

Natürlich funktioniert das nicht immer und nicht bei jedem. Es gibt kein Allheilmittel gegen Panikattacken. Doch je nach Schwere, können solch kleinen Dinge zumindest im Moment des Ausbruchs schon helfen.

Wenn Panikattacken und Angstzustände von einem Trauma herrühren, von schrecklichen Dingen die man vielleicht erlebt hat, dann sollte man sich unbedingt professionelle Hilfe suchen. Das klingt immer komisch, aber tatsächlich ist es in meinen Augen der einzige Weg, der dir hilft, deine Angst zu überwinden.

Auf der Webseite PSYCHOTIPPS.COM gibt es einige hilfreiche Tipps, die du anwenden kannst, wenn die Panik kommt. Oder besucht die Seite "Selbsthilfe - Ein Weg aus Angst und Depression".



Ihr könnt den Roman gewinnen* und zwar ganz einfach, in dem ihr bis zum 31. Oktober 2017, 23.59 Uhr,
unsere jeweiligen Tagesfragen beantwortet und somit jeden Tag ein Los für den Lostopf sammelt.


Ich würde heute gerne von Euch wissen, wovor ihr Angst habt ? 
Oder alternativ, ob ihr schon einmal eine Panikattacke erlebt habt ?



Morgen geht es bei der lieben  
Desiree von Romantic Bookfan mit einem spannenden Blick hinter die Kulissen weiter. 
Schaut vorbei.

Der Tourplan 

26.Oktober 2017

27.Oktober 2017

28.Oktober 2017

29.Oktober 2017
Ina's Little Bakery

30.Oktober 2017
Romantic Bookfan


*Teilnahmebedingungen:
  • Ihr müsst entweder 18 Jahre alt sein oder eine Einverständniserklärung eurer Eltern/Sorgeberechtigten besitzen
  • Die Teilnehmer erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden
  • Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht 
  • Keine Haftung für den Postversand 
  • Versand der Gewinne innerhalb von Deutschland, Österreich und Schweiz 
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen 
  • Im Gewinnfall müsst ihr euch innerhalb von 3 Tagen melden, ansonsten verfällt der Gewinn! 
  • Das Gewinnspiel läuft vom 26.10.2017 bis zum 31.10.2017 um 23:59 Uhr. 
  • Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt innerhalb von zwei Tagen nach Ende des Gewinnspiels auf allen Blogs. 
  • Bitte denkt auch daran, uns beim anonymen Kommentieren eine E-Mail Adresse zu hinterlassen.
  • wer die Kommentarfunktion der einzelnen Blogs nicht nutzen kann oder möchte, kann seine Antwort per E-Mail an ruby.celtic@gmail.com senden

Kommentare:

  1. Guten Morgen Ina,
    Ein sehr interessanter Beitrag :3
    Ich fand das Thema schon damals bei uns im Psychologieunterricht sehr spannend!
    Meine letzte große Angst war am Tag der Abiturprüfungen (schriftlich sowie danach auch mündlich). Ich war an den Tagen nervlich so fertig, hatte eine Heulattacke nach der anderen und Schlafstörungen. Ich war wirklich froh, als es vorbei war. (Hinterher gesehen war die ganze Aufregung vollkommen umsonst gewesen, da alles super geklappt hat - Aber hinterher ist man ja eh immer schlauer :D)
    Ansonsten habe ich "kleinere Ängste", wie z. B. vor Spinnen oder auch Clowns ��
    Liebe Grüße

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  2. Guten Morgen!

    Vielen Dank für diesen interessanten Beitrag!

    Ich hatte selbst noch keine Panikattacke. Vor ein paar Jahren, vor meiner Abschlussprüfung, hatte ich mal eine richtige Heulattacke. Ein kleine harmlose Situation hat das Fass in mir zum Überlaufen gebracht und ich habe mindestens vier Stunden durchgeheult.
    In letzter Zeit habe ich oft mit Schwindel zu kämpfen, da ist die Angst schon stärker vertreten, auch weil mein Puls sich immer beschleunigt und ich besonders in der Öffentlichkeit Angst habe umzukippen und nicht mehr Herrin über die Situation zu sein.

    Ich finde es auch ganz wichtig, dass man sich bei professionelle Hilfe sucht, damit man seine Angst überwinden kann und so sein Leben wieder ein Stück mehr in den Griff bekommen kann!

    Liebe Grüße
    Chianti

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  3. Guten Morgen liebe Ina,

    ich bin erst heute auf eure BT aufmerksam geworden und das obwohl das Buch momentan meine Wunschliste anführt -.-
    Ich habe vor vielen Dingen Angst. Vor dem Alleinsein, davor das meinem Mann oder meiner Tochter etwas schlimmes passieren könnte und vor Spinnen.
    Eine Panikatacke hatte ich bisher zum Glück noch nie. Ich kenne das aber von meiner Mutter. Die hat auch öfters mit sowas zu kämpfen.

    Liebste Grüße
    Sonja

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  4. Hallo,
    Danke, für deinen informativen und tiefblickenden Beitrag.
    Ich hatte noch keine direkte Panikattacke, aber ich mag auch keine Räume mit vielen Menschen oder Menschenansammlungen. Sowas versuche ich zu vermeiden. Ich hatte schon dadurch Kreislaufprobleme bekommen.
    Ansonsten leide ich noch an sozialer Phobie. Ich ziehe mich auch gerne mal zurück, wenn mir alles zu viel wird.
    Auf jeden Fall sollte man sich professionelle Hilfe suchen und keine Scheu haben. Es geht zwar nicht von heute auf morgen weg, aber man lernt damit umzugehen.

    Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag,
    Apathy

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  5. Meine schlimmste Angst ist das meinen Kindern irgendwas schlimmes passieren konnte. Und als am Freitag auch noch der Amokalarm in der Schule los ging und ich mir meiner kleinsten in Kindergarten war und es direkt mit bekommen habe war es das schlimmste was es gab für mich. Auch wenn es sich danach raus stellte das es ein Fehlalarm war.
    Liebe grüße,
    Sabrina Möller

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  6. Hallo,

    ein interessanter Beitrag. Danke dafür.

    Angst habe ich vor "Räumen" aus denen ich nicht mehr aus eigener Kraft herauskomme ... Fahrstühlen, Gondeln, Skiliften .... Diese meide ich nach Möglickeit ... so gehe ich lieber in den 15. Stock zu Fuß.... als den Aufzug zu nehmen, oder verzichte aufs Skilaufen.....

    Wobei zur Not, meinen Kindern zu liebe nutzte ich manchmal schon den Aufzug ... oder überwinde mich doch in eine Gondel zu steigen

    Liebe Grüße

    Tanja aus Erftstadt

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  7. Irgend wie mag mein kommi wieder nicht also nochmal..... Ich habe Angst vor großen Höhen,Spinnen, Wespen und vor Menschenmassen die mich eindringlich begutachten und zu nahe bei mir sind!
    LG Jenny

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  8. Hey Ina,
    danke für den tollen Beitrag. Er ist echt schön geschrieben und macht mich ehrlich gesagt noch neugieriger auf das Buch :)

    Ich habe auf jeden Fall noch nie eine Panikattacke gehabt und ehrlich gesagt, habe ich auch vor nichts so wirklich Angst wie zum Beispiel Dunkelheit, Höhe oder bestimmten Tieren.
    Wo ich jedoch ein sehr unbehagliches Gefühl mittlerweile bekomme ist, wenn ich abends im Dunklen alleine in der Stadt unterwegs bin. Es ist ja schon tagsüber so, dass man dumm angemacht wird oder sonst irgendwas, aber abends ist das nochmal um einiges erschreckender, wo ich schon Angst verspüre, wenn ich zum Beispiel jemanden hinter mir gehen höre. Heutzutage kann man nicht wirklich sagen, dass man sich da noch sicher fühlen könnte ...

    Aaaaaber ich wünsche dir einen schönen Sonntag und drücke die Daumen, dass ich viel Glück habe :)
    Liebe Grüße
    Ann-Sophie

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  9. Das einzige wovor ich Angst habe, ist vor Spinnen, aber nicht mehr so schlimm wie früher.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  10. Hallo Ina,
    danke für deinen schönen Beitrag.
    Wovor ich Angst habe? Das wird jetzt etwas peinlich. Ich habe Angst vor Spinnen und allem Grabbelgetier, vor Hexen und Monstern (an Halloween und Fasching) und vor der Dunkelheit. Selbst wenn ich weiß, es sind verkleidete Menschen, mache ich mir in die Hose. Und niemals würde ich auf die Idee kommen, nachts alleine im Dunkeln auf die Straße zu gehen. Als Kind/Jugendliche war es noch schlimmer. Da konnte ich noch nicht mal in einen dunklen Raum gehen. Ich habe vorher immer die Hand durch den Türspalt gesteckt und Licht angemacht. Und erst danach das Licht im vorherigen Raum ausgeschaltet. Inzwischen kann ich nachts wenigstens im Dunkeln auf die Toilette gehen. Früher wäre das undenkbar für mich.

    LG Christine

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  11. Huhu:)

    Ich kriege immer Panik, wenn ich keine frische Luft bekomme und weiß, ich komme nicht weg. Also zB bei Menschenmassen auf Konzerten. Aber es hängt immer von unterschiedlichen Faktoren ab, ist nicht so extrem.

    Liebe Grüße,
    Lydia

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  12. Hallo,
    eine direkte Panikattacke hatte ich noch nicht, aber in letzter Zeit sind um mich herum so viele liebe Menschen schwer erkrankt und gestorben, dass ich Angst um alle habe, die ich liebe und gern mag und überall nur noch Krankheit sehe.

    Liebe Grüße Jutta

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  13. Huhu Ina,

    ein echt interessanter Beitrag :)

    Ich habe Angst vor der Dunkelheit. Nachts draußen rumlaufen hasse ich echt wie die Pest. Daher finde ich den Winter auch so schrecklich, weil es immer so duster ist.

    Liebe Grüße

    Sunny

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  14. Ja, ich habe schon Panikattacken erlebt. Die sind nicht lustig, jabe mir irgendwann aber Hilfe gesucht.

    LG Steffi

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  15. Guten Abend :-)
    Ich habe vor ziemlich vielen Dingen Angst, leider. Das geht los bei "dem Schild zur Milchtankstelle zu folgen", weil ich nicht weiß, wo ich genau hin muss und wie das da dann funktioniert, über allein in den Urlaub fahren (das habe ich dieses Jahr aber gemacht und es war toll) bis hin zu vor Leuten sprechen (was als Abteilungsleiterin mit 32 Mitarbeitern auch nicht immer dienlich ist). Ich versuche immer wieder, mich diesen Ängsten zu stellen und es trotzdem zu machen. Meist merke ich dann, dass es gar nicht so schlimm ist, wie ich befürchtet habe.
    Panikattacken hatte ich zum Glück noch nie.
    LG
    Yvonne

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  16. Hallo,

    eine Panikattacke hatte ich noch nie, Angst habe ich aber z.B. vor Insekten ;)

    LG

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  17. Hallo Ina,

    Danke für deinen tollen Beitrag und den Einblick in dein Leben.

    Vor Insekten, Spinnen und Co. ekle ich mich eher, als das ich Angst hätte.
    Vor Referaten und Prüfungen bin ich sehr aufgeregt, verfalle aber nicht in Panik.

    Liebe Grüße

    Ruzi

    ruzicak25@gmail.com

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  18. Hallo liebe Ina!

    Ich muss dir ehrlich gestehen ich habe große Angst vor Insekten. Und damit meine ich gar nicht so recht Spinnen - der Klassiker - sondern viel mehr kleine Käferchen. Besonders Ameisen. Klingt komisch, aber ich finde die total gruselig und ecklig. :o

    Liebste Grüße
    Nina von BookBlossom

    bookblossom@yahoo.com


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  19. Ich habe nur Angst davor, geliebte Menschen zu verlieren.
    Corina Lücke

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    1. Vergessen: corina-luecke@gmx.de

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  20. Hey,
    wow, das wird jetzt sehr persönlich. Vage ausgedrückt: Ich hab Angst, dass mein Leben weiterhin so bleibt wie es ist, weil mich vieles stört. Panickattaken hatte ich schon 1 oder 2 mal :/
    Grüße, Tine :)

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