Montag, 29. Januar 2018

[Bakery-Kaffeekränzchen] Buchreihen - Fluch oder Segen ?


Sarah J. Maas kündigt Fortsetzungen ihrer beiden Reihen "Throne of Glass" und "A Court of..." an, Tahereh Mafi annonciert drei weitere Bände ihrer genialen Shatter Me Trilogie. Sarina Bowen schreibt aktuell an Band 5 ihrer True North Reihe.

Wohin man blickt, hagelt es Reihen und Fortsetzungen ohne Ende und manchmal frage ich mich:

Ist das jetzt schon ein Fluch oder doch eher ein Segen ? 


Ich stehe Reihen mittlerweile ein bisschen zweigeteilt gegenüber und das ist auch der Grund für diesen Post hier, weil mich das Thema jetzt doch schon eine ganze Weile beschäftigt und ich gerne mal andere Meinungen dazu hören würde ;)

Vorweg muss ich mal sagen, das bei mir eine REIHE dann beginnt, wenn sie mehr als einen Band bekommt, es ist also völlig "wurschd" ob es eine Dilogie ( 2 Bände ) oder eine Reihe mit 13 Bänden ist. Reihe ist ALLES was mit einem Buch nicht abgeschlossen ist.

Und davon gibts mittlerweile Tausende. Einerseits begrüße ich diese Entwicklung sehr, weil Autoren sich dadurch natürlich reichlich Raum schaffen, um ihre Charaktere auszubauen und einen größeren und bildlicheren Weltenentwurf zu schaffen. Und trotzdem nervt es auch, wenn man mal wieder in der Buchhandlung steht, nach neuem Lesestoff sucht und feststellt, das es irgendwie fast nur noch Reihen gibt. Oder wenn du ein Buch kaufst und beim Lesen plötzlich feststelltst: Hä ? Da muss doch noch was nachkommen ( Wintersong von S. Jae-Jones beispielsweise ).

Warum tangiert mich das jetzt so ? Weil an Reihen so viele Faktoren gekoppelt sind, wie beispielsweise die liebe Zeit ( hab ich Zeit und Lust eine Reihe zu lesen ? ), Geld ( kann ich mir die Bücher alle leisten ? ), die Angst, das eine Reihe vielleicht nicht weiter ins Deutsche übersetzt wird und ich sie auf englisch niemals weiterlesen kann ( weil ich vielleicht a. kein Englisch kann, oder b. meine Englischkenntnisse nicht so doll sind ), der Platz ( der einem irgendwann tatsächlich auch mal ausgeht ) und so weiter.

Ich glaube es gibt gefühlt hundert Faktoren die man hierfür anführen kann,die nervigsten für mich sind Folgende:

1. Übersetzungsstop ( ich nenn das jetzt einfach ganz banal so ) 

Du beginnst eine Reihe und liebst sie, du fieberst jedem Band wie ein/e Verrückte/r entgegen und stellst plötzlich fest: Da kommt gar nix Neues nach. Also machst du dich auf die Suche nach Informationen und stellst fest: EINGESTELLT.
So passiert, bei ( oben abgebildet ) der Reihe: Buch der Schatten von Cate Tiernan. Nach Band 7 war mit den Taschenbüchern Schluss, Band 8 erschien noch als eBook und dann wurde die Übersetzung der Reihe eingestellt. Mir brach das Herz. Im Englischen gibts bereits 14 oder 15 Bände. Ich werde also niemals erfahren wie es zu Ende geht.

Weitere Beispiele: Nevermore von Kelly Creagh ( Schluss nach Band 1 ), Royal Blood von Eleanor Herman ( wird nach Band 2 nicht weiterübersetzt ), Haus der Vampire von Rachel Caine ( Schluß nach Band 10, im Englischen gibts 15 ) und so weiter. Die Liste der abgebrochenen Reihen wäre wohl endlos....

2. Die Zeit zwischen den Bänden

Manchmal vergeht zwischen zwei Bänden eine wahnsinnig lange Zeit. Verständlich, da Autoren ja nun auch ihre Zeit brauchen und sich so ein Buch nicht in zwei Tagen schreibt, aber wenn dann zwischen zwei Bänden zwischen 3 - 6 Jahre vergehen ( wie beispielsweise bei Diana Gabaldon ), dann hat man schon irgendwie ein kleines Problem, denn wie soll man sich denn bei der Masse an Büchern, die man so liest, nach einer so langen Zeit noch an alle Details erinnern, da müsste man die Reihe vorher schon noch einmal lesen. Und das bei vielleicht 6,7,8, oder mehr Bänden vorweg ? Ähm....nee !

3. Reihengröße

Je mehr desto besser, das gilt wohl in vielen Fällen, aber nicht immer. Schon gar nicht dann wenn du bei Band 1 anfängst, also als Neuling, aber schon weißt das die Reihe mittlerweile bei Band 1360 ist :P

Vor einer Weile kam in einer Facebookgruppe zum Beispiel die Black Dagger Reihe von J.R. Ward auf. Davon ab das mich die Reihe persönlich nicht interessiert, hätte ich schon keinen Bock aufs Lesen, weil es da aktuell 30 ( !!! ) Bände gibt.

Skulduggery Pleasant von Derek Landy ist auch so ein Fall. Ich finde diesen Kerl großartig und liebe seine Demon Road, aber die Tatsache, das ich die Zeit finden müsste um 10 Bände Skulduggery zu lesen, die schreckt mich einfach ab :(

4. Story lässt nach, Charaktere nerven
Schon so oft hab ich es erlebt, das eine Reihe unglaublich stark anfängt und dann mit jedem weiteren Band nachlässt und mich einfach gar nicht mehr fesseln kann. Ich hab deshalb schon extrem viele Reihen mittendrin einfach abgebrochen. Das ist schade, aber manchmal ist weniger dann eben doch einfach mehr. Manchmal wird es so extrem in die Länge gezogen, das es nur noch ausgelutscht rüberkommt. Oder aber die Charaktere entwickeln sich in eine Richtung die man einfach nur blöd findet.

NATÜRLICH geht es aber auch anders. Es gibt auch Reihen von denen man gar nicht genug kriegen kann, siehe die drei Damen die ich eingangs genannt habe. Man was freu ich mich, das da noch so viel Stoff nachkommt. Natürlich lauert im Hinterkopf aber auch ein bisschen die Angst, das man sich jetzt zu viele Hoffnungen macht und zu viel erwartet und am Ende enttäuscht wird, aber wir hoffen einfach mal das dies nicht passiert :)


Harry Potter ist zum Beispiel auch so ne Reihe. Obwohl die Reihe ja schon irgendwie abgeschlossen ist, bietet die Welt die J.K. Rowling damals erschaffen hat, noch jede Menge Potenzial für neue Geschichten. Deshalb habe ich mich auch über The Cursed Child so wahnsinnig gefreut und wenns nach mir ging, dann würde sie bis an ihr Lebensende nur noch Bücher über die Magierwelt schreiben.

Manche Autoren wissen auch, wann sie aufhören müssen, so wie Suzanne Collins beispielsweise, eine weitere Reihe die einen festen Platz in meinem Regal hat. Drei Bände, eine fertig erzählte Geschichte: Perfekt !

Sind Reihen denn jetzt nun Fluch oder Segen ? 

Ich würde sagen, sie sind ein bisschen von Beidem. 
Ich liebe sie und ich hasse sie, ich kann nicht immer mit ihnen, aber ohne sie kann und will ich schon gar nicht. Es ist ein verzwicktes Ding mit diesen Reihen und ich denke mal, das sich dies auch in den kommenden Jahren nicht wirklich verändern wird. 


Wie steht ihr denn zu dem Thema ? Seht ihr das Ganze ähnlich wie ich oder habt ihr eine ganz andere Meinung ? 

Lasst mich gern an Euren Gedanken dazu teilhaben 
und hinterlasst mir einen Kommentar ;) 

Alles Liebe 



Kommentare:

  1. Huhu!
    Sehr interessanter Post. Ich würde auch sagen, es ist von beiden etwas.

    Auf der einen Seite liebe ich es Reihen zu lesen. Aber wenn man im Jugendbereich oder auch im Fantasy-Bereich schaut, es gibt kaum noch Einzelbände. Das ist mir auch aufgefallen aber gut die Autoren wollen ihre Welten eben weiter ausbauen, was ja auch nicht schlecht ist.

    Bei Thrillern ist es ja mittlerweile auch oft so, dass es eine Reihe ist und immer andere Fälle, schau Chris Carter an, da erscheint bald Band 8 :D und es ist kein Ende in Sicht aber er ist einer meiner Lieblingsautoren und da freue ich mich über jedes Buch.

    Bei manchen Reihen denke ich mir so, kann man sie nicht endlich enden lassen, es ist mal genug. Dennoch habe ich letztes Jahr mehr Einzelbände gelesen als beispielsweise Reihen angefangen oder fortgesetzt. Hat mich ehrlich gesagt auch ganz gewundert.

    Das mit der Zeitspanne ist natürlich auch immer so eine Sache. Wenn ein Jahr vergeht, geht es ja noch aber wenn 4-5-6-7 Jahre dazwischen liegen ist es echt doof oder es wird nicht weiterübersetzt, das fand ich auch bei ein paar Reihen echt schade.

    Liebe Grüße

    Mella

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    1. Huhu Mella,

      ja komisch, bei Thrillern stört mich das gar nicht mal so sehr, weils da, wie du schon sagst, meist neue Fälle sind. Die Chris Carter Reihe hat mein Mann zu Weihnachten bekommen. Der hat jetzt natürlich den Vorteil, das er die alle hintereinander weglesen kann und dann nur auf Band 8 warten muss. Sowas find ich dann irgendwie auch weniger schlimm. Bei mir selbst nervt mich sowas aber. Ich hab gefühlt tausend angefangene Vampirreihen, bei denen ich irgendwann aufgehört habe, weil mich andere Bücher mehr interessiert haben. Jetzt würde ich sie gerne weiterlesen und merke aber, das es da inzwischen bestimmt schon fünf oder sechs neue Bände gibt, das ist mir dann schon wieder zu viel.

      Ich fürchte ich kann es mir in der Beziehung auch selber nicht recht machen, haha.

      Liebe Grüße Ina

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  2. Ina ich bin ganz deiner Meinung. Ich habe es auch schon erlebt, dass eine Serie nicht mehr weiter übersetzt wurde. Dabei fand ich persönlich sie ganz toll. Leider ist mein Englisch nicht so gut, sonst hätte ich sie im englischen weiter gelesen.
    Ich bin aber auch ein großer Fan von Serien, denn so erfahre ich wenigsten wie es mit schon lieb gewonnenen Charakteren weitergeht. Bei Einzelbücher ist Schluss und man hätte gern noch so einen Epilog was den aus den Personen geworden ist. Denn Happy Endings sind zwar toll, aber leider nicht immer alles.
    Ich werde weiter meine schon angefangen Reihen lesen und hoffen das sie auch ja weiter übersetzt werden, aber ob ich eine neue Reihe anfange, das überlege ich mir immer sehr lange, denn ob ich die Zeit und das Geld investieren möchte um mit einer Reihe anzufangen, muss ich gut überlegen. Denn leider weiß man ja nie ob es sich lohnt.

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    1. Huhu,

      oh jaaa, da muss ich dir absolut zustimmen, das ist oft ein Nachteil an Einzelbänden, das man eben nicht erfährt wie es mit den Personen weitergeht. Da bemängele ich auch ganz oft, wenn es eben keinen Epilog gibt. Ich finde, dann ist so ein Buch manchmal ein bisschen unfertig oder unrund :P

      Aber alles hat natürlich so sein Für und Wider...Reihen möchte ich auch nicht missen. Ich fürchte in der Beziehung wird mans mir nie recht machen können, haha.

      Liebe Grüße Ina

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  3. Hallöchen Ina =)

    was für ein toller Post von dir! Der dürfte wohl einigen aus der Seele sprechen. Für mich gibt er genau den Zwiespalt wider, in dem ich mich aktuell wieder vermehrt befinde. Ich bin aktuell wieder mal etwas genervt davon, dass jedes zweite Buch, das mich interessiert, Teil einer Reihe ist. Sehr verdutzt war ich darüber zuletzt bei:

    - Das Lied der Krähen
    - Scythe
    - Illuminae
    - Berühre mich. Nicht.

    Mein Interesse an den soeben genannten Büchern ist extrem hoch und ich werde sie auf jeden Fall lesen. Aber das bedeutet eben auch, neue Reihen anzufangen. Die muss ich wieder im Auge behalten und habe zum Zeitpunkt des Folgebandes vielleicht wieder einige wichtige Aspekte vergessen.
    Trotzdem könnten sie sich natürlich zu Reihen entwickeln, die ich für immer in meinem Regal behalten möchte. Es ist nicht einfach ^^.
    Sehr ärgerlich sind allerding immer "Übersetzungs-Stopps". Darauf hat man auch keinen Einfluss... Leider =(.

    LG
    Anja

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    1. Huhu liebe Anja,

      ich danke dir :)

      Oh ja man, immer diese Warterei. Beim Lied der Krähen freu ich mich tatsächlich sehr auf die Fortsetzung, aber hey, die kommt erst im Herbst. Ich dachte neulich als ich das Buch beendet hatte: Yeah, zum Glück kommt da was nach und dann der Schreck beim informieren, das es noch über ein halbes Jahr dauert. Das geht zwar noch, aber es ist trotzdem blöd. Andererseits muss ich neue Bücher auch immer direkt lesen, weil ich so neugierig bin, ich kann dann nicht erst warten bis die komplette Reihe verfügbar ist. Nerd-Girl-Problems, echt.

      Am ärgerlichsten ist echt die Sache mit dem Übersetzungsstop. Mittlerweile passiert das ja auch so oft, das man schon gar nicht mehr weiß ob man ne Reihe überhaupt anfangen soll, weil man eben nicht weiß ob sie bis zum Ende übersetzt wird. Siehe Eleanor Herman. Ich hab das durch Zufall in einer Facebookgruppe gelesen, dabei sind die ersten beiden Bände doch letztes Jahr erst auf Deutsch erschienen und die kamen gar nicht mal so schlecht an und nu heißt es: Das wars. Jetzt mag ich sie ehrlich gesagt gar nicht mehr anfangen :(

      Sehr schade.

      LG Ina

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  4. Hallo liebe Ina!

    Ein spannendes Thema, das wirklich nie langweilig wird!
    Ich teile deine Meinung, dass eine Reihe definitiv anfängt, sobald es sich um keinen Einzelband handelt. Mit dem Preisfaktor-Problem komme ich mittlerweile ganz gut klar, denn viele Reihen lege ich mir gebraucht zu oder im Original, denn da sind die Bücher weit billiger und ich bin eben auch ein Fan des englischen Lesens. ;)
    Was ich allerdings wirklich nervig finde ist, wie du schon angesprochen hast, das Platzproblem und die Reihengröße...Black Dagger ist da ein wirklich gutes Beispiel! Ich wollte die Bücher wirklich gerne lesen, aber ich wurde durch die vielen Bände erfolgreich abgeschreckt. Mit zunehmender Bücherzahl lässt meist auch die Story nach, was mich bei House of Night total gestört hat. Igrendwann hatte ich total die Nase voll von Zoey und dem ganzen Universum um sie rum. Schade, denn die ersten Bücher fand ich wirklich cool. Vorbeugend lasse ich mir auch gerne Zeit, bis der Hype um manche Geschichten verpufft ist und die Reihe vollständig veröffentlicht. Erst dann lege ich mir die Bücher zu - das spart defnitiv Nerven. ;)

    Liebste Grüße
    Nina von BookBlossom

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  5. Hallo liebe Ina,

    ich bin kein Fan von Serie, weil ich finde viele Autoren können gar keine Einzelbände mehr schreiben....immer muss es gleich zumindest eine Triologie ....und so wird eine Geschichte unnötigerweise zerstückelt und aufgeteilt....eines meiner persönlichen, negativ Beispiele....

    ...die grüne Meile ...von Stephen King.....sechs kleine Bücherchen....wer braucht das....?

    Seit dem gehen die meisten Serien deshalb auch an mir vorbei....einige Ausnahme war "Vollendet" , aber letztendlich gab es da das Übersetzungsproblem....der 4. Band....wurde nicht übersetzt ...

    Und es ist auch eine Frage des Geldbeutels.....der meist ziemlich strapaziert wird bei Mehrteilern....und auch der Zeit, wie lange wartet man auf den nächsten Teil....

    So das war meine Meinung..LG..Karin...

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  7. Bin da ganz deiner Meinung. Aktuell und das finde ich mehr als schade sind die Grimm chroniken obwohl die wirklich schnell rauskommen da hat ein Band vlt. 160 Seiten und kostet 8 Euro. Erscheinen sollen glaub ich 12. D.h. plus Versandkosten noch mal eine Menge Geld. Das alleine schreckt mich ab. Dann doch lieber von vorn herein nur 4 Bände machen. Ich verstehe das manchmal nicht. Sonst hab ich nix gegen Reihen wenn ich das von vorn herein weiss. Aber die müssen dann aber auch gut sein. Es gibt Trilogien da kann man den 2. TEIL auch auslassen und man verpasst nix - sozusagen Lückenfüller.
    Also alles in allem Auslegungs und Geschmackssache
    Glg Anika

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  8. Hi, Punkt eins ist naturgemäß für mich ja kein Problem, allerdings kann ich es schon nachvollziehen. Für mich kommt dann noch ein Punkt hinzu - darum bin ich nämlich mal zum englischen Original gewechselt - wenn die Übersetzung immer schlechter wird. Es ist schon nervig, wenn nach 15 Bänden auf einmal der Übersetzer wechselt und man es merkt, wenn man allerdings auch merkt, dass der nächste Band wieder von jemand anderem übersetzt ist und von Fehlern nur so strotzt oder schlichtweg kaum lesbar ist...tja, da vergeht einem auch alles. Ein anderer Übersetzer ist wie ein anderer Autor, er kann es versuchen, aber das Buch wird immer anders klingen, als die vorhergehenden Bände. Bei zwei, drei und vier, stimme ich voll mit dir überein. Es gibt Reihen, die ich nie angefangen habe, weil es mir einfach zu viele Bände zum Aufholen und Kaufen waren. Gerade bei langen Reihen gibt es viel zu oft auch Lückenfüller dabei, wo man sich fragt, ob jetzt wirklich so künstlich lang gezogen werden muss. Schlimm finde ich übrigens auch, wenn wie beim Rad der Zeit jeder Band noch mal zerstückelt wird für die Übersetzung. Eigentlich mag ich es, wenn sich Bücher in gut entwickelten "Welten" weiter bewegen, aber es muss inhaltlich passen und es darf gerne jeder Band in sich abgeschlossen sein.
    Liebe Grüße,
    Ira

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  9. Hallo liebe Ina,

    ein sehr interessanter Beitrag. Ich selber habe mich auch schon immer mal wieder mit dieser Frage beschäftigt und ich muss sagen, dass ich es so sehe wie du. Es ist ein Fluch, aber gleichzeitig oftmals auch ein Segen gerade wenn es um die Charakter- und Weltenentwicklung geht. Dennoch muss man als Leseratte abschätzen, wie viel man sich zumuten kann ohne den Überblick bei den ganzen Büchern zu verlieren.

    Gerade „alte“ Bücher mit vielen, unendlich vielen Bänden lasse ich weg. So leid es mir auch tut, aber ich möchte die nicht alle nachlesen außer es ist ein Buch, dass mich einfach total angefixt hat. Aber letztlich ist es tatsächlich so, dass man schauen muss wie man seine wenige Lesezeit einteilt.

    Das einige Reihen abgebrochen bzw. nicht weiter übersetzt werden, finde ich auch immer so schade und nervend. Bisher hat es mich erst 2-3 getroffen, aber es ist schlimm gerade wenn man doch wissen möchte wie es weitergeht. Ich bin kein Englisch-Ass, daher fällt für mich die Story weg. Einfach schade.

    Das es kaum noch Einzelbände gibt ist mir auch schon aufgefallen und finde es sehr schade. Es gibt kaum noch Bücher, die man dann mal zwischenschieben kann und weiß danach die Story vorbei. -.-

    Schöner finde ich es dann doch wieder, dass es auch mal Reihen gibt in welchen die einzelnen Bücher innerhalb abgeschlossen sind. Das finde ich dann wieder ganz schön, denn man hat immer ein Ende in Sicht. *g*

    Liebe Grüße, Ruby

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  10. Hallo Ina!

    Mir geht es da ähnlich wie dir. An für sich bin ich ein Fan von Reihen und schrecke auch nicht unbedingt vor langen Reihen zurück. Die Black Dagger Reihe gehört zu meinen absoluten Lieblingen, aber ich habe sie auch schon begonnen, als erst die ersten 10 (?) Bände erschienen waren.
    Aber ich finde es auch nervig, wenn manche Reihen nicht weiter übersetzt werden. Zudem finde ich es auch sehr erfrischend, wenn mal ein Einzelband erscheint (oder meinetwegen auch eine Dilogie) :)
    Und auch bei Harry Potter stimme ich dir zu: Ich werde alles (!) lesen, was aus dieser Welt erscheint :D

    Ich habe deinen Beitrag übrigens in meinem Stöberrunden-Beitrag geteilt:
    https://zeilen-springerin.blogspot.de/2018/02/stoberrunde-9.html

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünsche ich dir!
    Jessy

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