Donnerstag, 3. Mai 2018

[Blogtour] FALLING: Ich kann dich nicht vergessen


Hallo und Herzlich Willkommen an Tag 4 unserer Blogtour zu 

FALLING: Ich kann dich nicht vergessen von Estelle Maskame

In den letzten drei Tagen habt ihr bereits Einiges über die Geschichte und ihre Figuren erfahren und wisst mittlerweile auch, 
das es im Roman neben einer Liebesgeschichte auch ernste Töne gibt.

Einem dieser wichtigen Themen möchte ich mich heute widmen und zwar geht es um 
Alkoholismus.



In der Geschichte spielt diese Sucht eine ziemlich präsente Rolle, denn nachdem Kenzies Familie eine schlimme Zeit und einen herben Verlust hat durchleben müssen, suchte ihre Mutter Zuflucht im Alkohol.

Ihre Sucht und Abhängigkeit begann schleichend. Erst waren es nur ein, zwei Gläser Wein in der Woche, dann waren es plötzlich zwei Gläser am Tag und schließlich sind es Flaschen ( Mehrzahl ) !

Kenzie und ihr Vater verschließen die Augen vor den Tatsachen, zwar ist ihnen bewusst, das die Mutter mittlerweile ein Suchtproblem hat, aber sie schieben es von sich, versuchen es weitestgehend zu ignorieren. Das geht selbst so weit, das sich Kenzie von ihrer Mutter dazu nötigen lässt, sich wie eine Erwachsene zu verkleiden und sich im Supermarkt als Mutter auszugeben um für ebenjene Wein zu kaufen.

Diese Szenen haben mich beim Lesen stark berührt und vor allem zornig gemacht. Zornig auf die Mutter, die ihr Kind solch peinlichen und beschämenden Situationen aussetzt. Allerdings habe ich auch die andere Seite beleuchtet.

Denn, wenn man erst einmal in einer solchen Spirale drinhängt, dann schafft man es wohl kaum alleine wieder heraus. Der Alkohol kann das Wesen eines Menschen extrem verändern. Manche Menschen werden weinerlich und suhlen sich im Selbstmitleid, andere werden aggressiv. Würde es nach mir gehen, dann müsste man das ganze Zeug genau so stark besteuern wie man es mit Tabakwaren tut, denn so lange eine Flasche Schnaps weniger kostet als ein 6er-Träger Mineralwasser, so lange wird sich zumindest im Bezug auf das "Herankommen" wenig verändern.

Mittlerweile ist es eine der weitverbreitesten "KRANKHEITEN" der westlichen Welt und es trifft nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch immer deren Angehörige. Und ganz besonders schlimm ist es wohl für Kinder, wenn sie mit ansehen müssen, wie ihre Eltern sich nicht nur vom Wesen her verändern, sondern auch körperlich immer mehr abbauen.


Was kann man dagegen tun ? 

Wie bei allen Arten von Sucht ist das schwierig, denn der Betroffene muss selbst erkennen das er ein Problem hat, nur dann kann er auch Hilfe bekommen und behandelt werden. Ein Alkoholiker oder generell ein Suchtkranker wird erst einmal in Abwehrhaltung gehen, wenn man ihn mit seinem Problem konfrontiert, er wird sich wehren und einen Gegner in jedem sehen, der ihm eigentlich nur helfen möchte.

Es gibt für Betroffene aber viele Beratungsstellen, die Tipps und Tricks an die Hand geben und auch Selbsthilfegruppen, in denen man sich mit anderen Betroffenen austauschen kann.

Beratungsstellen in eurer Nähe könnt ihr zum Beispiel hier finden: >KLICK<
Selbsthilfegruppen sind zum Beispiel die Anonymen Alkoholiker, der Deutsche Guttempler Orden oder das Blaue Kreuz.

JUGEND UND ALKOHOL

..auch das ist mittlerweile ein riesiges Problem. Denn besonders Jugendliche in der Pubertät lassen sich gern von Älteren oder von Freunden anstecken und zum Trinken verleiten. Jährlich trinken in Deutschland 750.000 Menschen zum ersten Mal Alkohol und leider wird das Trinken in Deutschland nach wie vor toleriert. Das macht es auch so gefährlich, denn für viele, bereits junge Menschen, ist es NORMAL ein Gläschen Sekt, ein Bier oder auch richtig harten Alkohol zu trinken, wenn man mit Freunden ausgeht und unterwegs ist. Da möchte man ja nicht als uncool abgestempelt werden, wenn man nicht mitmacht.

Einen guten Artikel hierzu findet ihr auf folgender Seite: >KLICK<

ALKOHOL ist und bleibt das wohl unterschätzteste Rauschmittel und ich kann nur an jeden appellieren, der denkt er hat vielleicht selbst ein Problem ( oder ein Verwandter oder Freund, etc. ): Sucht euch Hilfe !!! Es gibt mittlerweile so unglaublich viele gute Suchtkliniken und Möglichkeiten, das in den Griff zu kriegen.


Du denkst, du hast vielleicht ein Problem oder kennst jemanden der eins haben könnte ? Dann schau nicht weg !!! Biete deine Hilfe an oder erkundige dich bei deinem Hausarzt oder diversen Organisationen wie Caritas, Diakonie, etc. wie du dem Betroffenen helfen kannst !!!

Gemeinsam kann man vieles schaffen ! 



Gewinnspiel*

Wir verlosen unter all jenen, die bis zum 06.05.2018, 23.59 Uhr 
unter unseren Beiträgen kommentieren und auf die Tagesfrage antworten

2x je ein Printexemplar 
und 2x je ein eBook
von FALLING: Ich kann dich nicht vergessen

Meine Frage heute lautet:

Wie geht ihr mit Stresssituationen, blöden Tagen oder traurigen Ereignissen um ? 
Was ist Euer Ventil ? 



*Teilnahmebedingungen:

  • Die Teilnehme an den Gewinnspielen ist nur aus Deutschland, Österreich und der Schweiz möglich.
  • Die Teilnahme ist ab 18 Jahren möglich. Solltest du unter 18 sein, dann benötigst du die Einverständnis eines Erziehungs- oder Sorgeberechtigten.
  • Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Gewinner oder die Gewinnerin einverstanden, öffentlich mit Namen genannt zu werden.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. 
  • Keine Haftung für den Postweg.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Die Teilnahme darf nur mit einem Namen erfolgen. Sollte euch nachgewiesen werden, dass ihr durch anderen Namen, Nachnamen, Mailadresse etc. mehrfach mitmacht, werdet ihr vom Gewinnspiel ausgeschlossen.
  • Eure Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und nach Versand des Gewinnes gelöscht.
  • Das Gewinnspiel endet am 06.05.2018 und am nächsten Tag werden die Gewinner auf unseren Blogs bekannt gegeben.

Tourplan

30.05 Lovin Books 

Bildquelle: pixabay.com

Kommentare:

  1. Hallo,
    Immer wenn ich gestresst, traurig und oder sauer bin, esse oder lese ich was. Es beruhigt mich einfach ein gutes und schönes Buch zu lesen und mich dabei in den Geschichten und Abenteuern zu verlieren und meine Sorgen und Probleme zu vergessen. Dadurch das ich immer was Esse, baue ich meinen Frust aus und verschlingen in sozusagen. (Desweiteren ist es echt lecker).
    Und in den Momenten wo ich so sauer oder traurig bin das ich selbst diese Dinge nicht mehr tun kann, schlafe ich habe meistens.

    LG Qianru Chen

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  2. Hallo,

    vielen Dank für den tollen Beitrag :-)

    Das ist ein sehr wichtiges und ernstes Thema.

    Ich will in Stresssituationen, blöden Tagen und bei traurigen Erlebnissen erstmal alleine sein. Dann setzte ich mich meistens in mein Bücherzimmer und lese. Denn lesen bringt mich wieder runter. Auch suche ich nach einer Weile das Gespräch mit meinem Partner. Dadurch ist dann alles gleich nicht mehr ganz so schlimm.

    Liebe Grüße
    Anna

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  3. Hallo,

    da hilft am besten bei mir, wenn ich mich mit meiner besten Freundin treffe oder wenigstens mit ihr telefoniere.

    LG
    SaBine

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  4. Ich versuche es auszublenden oder mich mit etwas anderen abzulenken.

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  5. Hallo!

    Also ich vertraue mich dann entweder meinem Partner oder meiner besten Freundin an und mache mir da Luft. Oder aber ich mache Sport und reagiere mich entweder ab oder erde mich durch z.B. Joga. Sport ist so vielseitig und kann mir immer die nötige "Hilfe" bieten um einen stressigen oder doofen Tag auszublenden und abzuhaken.

    Liebe Grüße
    Jessy

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  6. Hallo,
    Schokolade, Spaziergänge, Schwimmen, Kuscheln, einfach heulen und alles rauslassen. Es kommt aber immer auf die Situation an. Manches "fresse" ich eher in mich rein, in anderen Situationen kann ich gut alles rauslassen. Aber ich weiß nie vorher, was mich wie trifft.

    Liebe Grüße, Jutta

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