Montag, 14. Mai 2018

[Rezension] Die Worte, die das Leben schreibt

- Gebunden -

Autorin: Adelia Saunders
Übersetzt von Jörn Ingwersen
Verlag: Wunderraum

Erscheinungsdatum: 16. April 2018
Originaltitel: Indelible

ISBN-13: 978-3336547937
Seitenzahl: 416 Seiten
Reihe: nein

Preis: 25,00€

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Magdalena hat eine eigentümliche Gabe. Die junge Frau kann die Geschichten fremder Menschen auf deren Haut lesen: Wie bei einem Tattoo, das nur sie sehen kann, erscheinen ihr Namen, Ereignisse, banale und tragische Details – Botschaften, die das Leben selbst mit Geheimtinte notiert zu haben scheint. Als sie in Paris einem amerikanischen Studenten begegnet, erkennt sie ihren eigenen Namen auf dessen Wange. Aber welche Rolle sollte sie im Schicksal von Neil spielen? Oder in dem von dessen Vater? Eine rätselhafte Geschichte verbindet das Leben dieser drei Menschen – und die Liebe. Denn Neil ist von der jungen Frau mit den hellen Augen ganz hingerissen.
Welch ein bezauberndes und besonderes Buch !!! 

Schon lange habe ich die Romane aus dem Wunderraum im Blick, denn sie sind optisch einfach eine absolute Augenweide. Durch die dicken Buchdeckel, die Stoffbezogenen Buchrücken und die bedruckten Lesebändchen sind sie schon ein kleines Highlight im Dschungel der vielen literarischen Werke, die der Buchmarkt so bietet. 

"Die Worte, die das Leben schreibt" war der erste Roman des Verlags, zu dem ich gegriffen habe, da mich der Klappentext einfach schon unglaublich ansprach und faszinierte. 

Tatsächlich ist die Geschichte dann noch viel tiefgreifender, abwechslungsreicher und vielschichtiger als der Klappentext vermuten lässt. 

Dieses Debüt ist eine spannende Mischung aus Familiengeschichte, geschichtlichen Informationen, einem Hauch Übersinnlichem und vom Schicksal herbeigeführten Situationen, die wir abwechselnd aus Sicht dreier Protagonisten erleben. Da ist Richard, der sich nach Paris begibt, weil er den Spuren seiner Mutter hinterjagt, die er, so schwört er zumindest, nur einmal in seinem Leben gesehen hat. Dann gibt es da Neal, Richards Sohn, der seinen eigenen Weg bestreiten und ganz eigene Rätsel lösen muss und dann ist da schließlich auch Magdalena, die den beiden Männern begegnet und die mehr mit ihnen verbindet, als alle drei auch nur zu ahnen wagen.

Mir hat dieser Roman wunderbare Lesestunden beschert, ganz besonders auch deshalb, weil die Autorin der Geschichte und auch den Figuren angemessen viel Zeit gibt, um sich ganz und gar entfalten zu können. Sowohl Charaktere als auch Plot haben eine unglaubliche Tiefe, die mich voll und ganz in ihren Bann ziehen konnte. 

Ich habe dieses Buch, seine vielen Emotionen und den unglaublich schönen und wortgewandten Schreibstil sehr genossen und kann diese Geschichte jedem Leser und jeder Leserin, der/die besondere Geschichten schätzt, nur dringend ans Herz legen. 



Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars bedanke ich mich ganz herzlich 


Kommentare:

  1. Hey Ina,

    vielen Dank für deine Rezension :)
    Das Buch kannte ich bisher noch nicht. Es scheint ja wirklich toll zu sein. Ich glaube, es landet auf meiner Wunschliste ♥

    Liebe Grüße
    Charleen

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  2. Das erste WUNDERvolle Buch aus diesem neuen Verlag hast du ja schon rezensiert, liebe Ina und damit sprichst du mich durchaus an. Wortgewandt und viele Emotionen - dies ist etwas für mich. Danke für die tolle Vorstellung.
    Liebste Grüße, Hibi

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