Freitag, 15. Juni 2018

[Rezension] BePolar

- eBook -

Autorin: Martha Kindermann

Erscheinungsdatum: Juni 2018

ASIN: B07D1DC5HY

Seitenzahl: 285 Seiten
Reihe: ja, Band 1

Preis: 4,99€

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Wenn du in eine liebevolle Familie hineingeboren wirst, in der es zu viele Geheimnisse gibt...
Wenn du im Land der Zufriedenheit aufwächt und die Fassade Risse bekommt...
Wenn du zum Werkzeug der Revolte wirst, ohne es zu wissen...
Wenn deine große Liebe einer nächtlichen Fantasie entspringt und es nahezu unmöglich scheint, die Grenze zwischen Wahn und Wirklichkeit zu erkennen...
...dann hast du eine vage Vorstellung, wie es sich anfühlt tagtäglich in Royas Haut zu stecken.

BePolar war für mich ein "Zufallsfund" beim Durchblättern der Neuerscheinungen für den Monat Juni. Da bin ich direkt an diesem unglaublich bezaubernden Cover hängen geblieben und vor allem am Titel, hinter dem ich zunächst eine Geschichte über psychische Erkrankungen vermutet habe. Beim Lesen des Klappentextes wurde ich da zwar schnell eines besseren belehrt, mein Interesse ist allerdings geblieben, auch wenn die Richtung ganz anders war. 

Ich hatte dann einige Tage später auch tatsächlich das Glück, für eine Leserunde zum Buch ausgewählt zu werden und kam also in den Genuss, diesen Debütroman und Reihenauftakt zu lesen. 

Roya ist eine durchschnittliche 17-jährige, die neuerdings von seltsamen Träumen geplagt wird. Immer wieder bringen sie diese an einen Ort, an dem sie auf ihre zukünftige Rolle in der Politik von Polar ausgebildet werden soll. Zunächst hält sie diese Träume...nun ja, für genau das eben: Träume. Doch recht schnell muss sie erkennen das viel mehr dahintersteckt und das in ihrer Traumwelt nicht alles so ist, wie es zu sein scheint. 

Martha Kindermann hat hier ein recht unterhaltsames und interessantes Debüt geschaffen. Wir tauchen in Royas Welt ein, die mir aufgrund ihres typischen Teenagerverhaltens manchmal zwar etwas auf die Nerven ging, ansonsten aber sehr sympathisch und authentisch dargestellt ist. 
Roya muss mit zwei Leben klar kommen, ihrem Alltag und diesen seltsamen Träumen, die sich nahtlos fortspinnen und deren Rätsel es zu lösen gilt. 

Ich fand die Idee, die Martha Kindermann hier hatte, ziemlich cool, auch wenn ich leider bemängeln muss, das es für meinen Geschmack ein bisschen wenige Spannungsmomente und wirkliche Überraschungen gab. 

Ein Pluspunkt ist der lockere Schreibstil "frei nach Schnauze". Dadurch bekommt die ganze Geschichte einen besonders entspannten und manchmal auch etwas teenagermäßig rotzigen Ton, was das Ganze absolut amüsant und besonders macht. 

Ein Kritikpunkt ist, das ich mit vielen offenen Fragen zurückbleibe, die hoffentlich im zweiten Band aufgeklärt werden. 

Alles in allem ein sehr interessantes, unterhaltsames und wirklich gutes Debüt, das mir sehr gefallen hat. 


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