Sonntag, 3. Februar 2019

[Rezension | Werbung] Deine letzte Lüge

- Taschenbuch -

Autorin: Clare Mackintosh
Übersetzt von Sabine Schilasky
Verlag: Bastei Lübbe

Erscheinungsdatum: 31. Januar 2019
Originaltitel: Let Me Lie

Seitenzahl: 463 Seiten
Reihe: nein
ISBN-13: 978-3-404-17703-5

Preis: 11,00€

Kaufen? >KLICK
Vor einem Jahr hat sich Caroline Johnson das Leben genommen, genau wie ihr Mann nur wenige Monate zuvor. Ihre Tochter Anna leidet schwer unter dem Verlust, fragt sich wieder und wieder, was die Eltern in den Tod getrieben hat. Besonders seit sie selbst Mutter geworden ist, quält die Ungewissheit sie mehr denn je. Sie beginnt nachzuforschen, stößt schnell auf Lügen und Ungereimtheiten. Dann aber spürt Anna, dass jemand sie beobachtet, ihr nachstellt. Schon bald muss sie lernen: Manche Dinge sollte man besser ruhen lassen …

Ab und an muss ich auch mal etwas anderes lesen und da ich dieses Buch schon seit der Leipziger Buchmesse auf dem Schirm habe, war ich sehr gespannt, ob es mich fesseln kann.
Es wird mit der Unterschrift Psychothriller geworben und der Klappentext machte mich wirklich neugierig.
Doch leider konnte Clare Mackintosh mich nicht wirklich überzeugen.
Woran das lag ?

Zu Beginn erste einmal an der Protagonistin Anna, deren Trauer ich zwar nachvollziehen kann, aber ich sonst nicht wirklich warm mit ihr wurde, was vielleicht an ihren Gedanken und aktuellen Lebensumstand liegt. Ihr Partner Mark war mir gänzlich unsympathisch.

Die Geschichte wird aus Annas Sicht geschildert und es wird auch ausführlich auf die Selbstmorde eingegangen. Doch es gibt auch einige kursive Absätze, die von einer anderen Person erzählt werden. Meine erste Vermutungen von wem die Gedanken sind, sollte sich nur halb bestätigen.
Und da wären wir bei einer Sache. Denn nachdem die Autorin einen schon einmal in die Irre geführt hat, versucht sie es nach der Auflösung noch einmal. Aber da man den Trick schon kannte, konnte man sich denken, wem diese Gedanken gehören. Es wird doch etwas für Verwirrung, aber nicht von der guten Art.

Zwar wurde ich am Ende doch noch überrascht, doch wirkte es etwas unrund. Man vermutete eher, dass die Autorin versucht hatte erst einen anderen als Täter hinzustellen und dann am Ende nicht alles umgeschrieben hat.

Zudem habe ich etwas mehr und früher Spannung erwartet, denn es wird als Psychothriller betitelt. Ja es passieren einige Dinge, die sind aber doch noch recht "harmlos", wodurch die ganze Geschichte eher wie ein Familiendrama mit einem thrillerartigen Ende wirkt.

Wie ihr lesen könnt, habe ich eventuell einfach was anderes erwartet. Die richtige Spannung kam erst Recht spät auf, der Schreibstil hakte an einigen Stellen und auch mit der Protagonistin wurde ich nicht komplett warm. Trotzdem wurde ich am Ende mit einem doch recht guten Plot Twist überrascht. Wer gerne ein Familiendrama mit etwas Action lesen möchte, kann hier zugreifen. 

Danke an die Lesejury und an Baste Lübbe zum Bereitstellen des Rezensionexemplares.

Eure





Kommentare:

  1. Hallo liebe Julia,

    danke für dieses aussagekräftige Rezi! Dieses Buch steht bei mir eigentlich auch auf der Wunschliste, aber bei dem was du da so kritisierst, bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich es wirklich lesen möchte. Besonders das künstliche in die Irre führen klingt ja alles andere als gut...mal schauen, ob ich das Buch lesen werde, schließlich gibt es ja allerhand andere Bücher, die auch gerne gelesen wollen werden! :)

    Herzliche Grüße,
    Kathi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Kathi,
      Zum einen freut mich, dass dir meine Rezension gefällt, zum andere haben das Leserunden Teilnehmer auch anders gesehen. 😉 auch hier gibt es unterschiedliche Geschmäcker .
      Aber du hast Recht, es gibt so viele andere tolle Bücher, die man statt dessen lesen könnte 😂 LG Julia

      Löschen

Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung und in der Datenschutzerklärung von Google.