Donnerstag, 18. April 2019

Golden Darkness. Stadt aus Licht & Schatten

[Werbung | Rezension]

- Gebunden -

Autorin: Sarah Rees Brennan
Übersetzt von Sylke Hachmeister
Verlag: Ravensburger

Erscheinungsdatum: 13. März 2019

ISBN-13: 978-3473401741
Seitenzahl: 416 Seiten

Preis: 18,99€
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Die junge Lichtmagierin Lucie weiß, wie man überlebt: mit der perfekten Maske. Seit sie aus der armen Dunkelstadt Brooklyn in die reiche Lichtstadt Manhattan geflohen ist, spielt sie das brave, dankbare Mädchen an der Seite des Politikersohns Ethan Stryker. Doch dann taucht der geheimnisvolle Carwyn auf. Er kommt aus der Dunkelstadt, in der sich eine Revolution zusammenbraut. Lucie spürt sofort die Gefahr, die von ihm ausgeht …

Die Idee eines in Licht und Schatten gespaltenen, zukünftigen New Yorks und die Anlehnung an Dickens "Eine Geschichte aus zwei Städten" war ziemlich genial und machte mich unglaublich neugierig.

Die Umsetzung allerdings, die hatte leider so einige Tücken und Makel, weshalb das Buch und ich, auch nach mehreren Anläufen und Startversuchen, keine Freunde wurden.

Man wird schon auf den ersten Seiten direkt ins Geschehen geworfen, was ansich eine gute Sache ist, sofern man denn zumindest oberflächlich kapiert, wie die neue Welt, in der man sich befindet, funktioniert. Hier haben die Erklärungen leider zu lange auf sich warten lassen. Man wird erstmal in eine Situation katapultiert, in der Politikersohn Ethan verhaftet werden soll. An seiner Seite, seine Freundin Lucie, die irgendwie nicht zur Lichtstadt gehört und irgendwie doch. Dann taucht plötzlich eine Art Klon von Ethan auf, nämlich Carwyn, dann kommt noch Ethans Onkel hinzu, der irgendein hohes Tier der Gesellschaft und Lichtstadt ist und dann raffe ich erstmal gar nichts mehr, bis Lucie bereit ist, mir endlich ein wenig mehr über ihre Welt zu erzählen.

Da hat sie mich aber leider fast schon komplett verloren, weil sie auch nicht gerade die enthusiastischste und erzählfreudige Protagonistin ist. Ich war wirklich mehrfach versucht, das Buch einfach abzubrechen, weil ich so überhaupt nicht in die Geschichte reinkam. Trotzdem wollte ich der Idee auch weiterhin eine Chance geben, denn ich liebe Dickens und auch die Geschichte aus zwei Städten sehr.

Der Plot hat für mich keinen erkennbaren roten Faden, die Charaktere bleiben unglaublich blass, handeln teilweise total irrational und sowohl Tempo als auch Spannung sucht man eigentlich vergebens.

Für mich war GOLDEN DARKNESS leider ein wirklicher Flop.


1 Kommentar:

  1. Hallo Ina,

    ich kann dich gut verstehen. Mich konnte das Buch leider auch gar nicht überzeugen. Den Beginn mochte ich noch, aber dann fehlten mir auch viele Erklärungen zum ganzen Weltenentwurf und mich hat Lucie furchtbar genervt, weil sie einfach nicht gehandelt hat. Das Ende hat mich einfach nur deprimiert :-/

    Viele Grüße
    Anja

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