Dienstag, 28. Mai 2019

[Werbung | Rezension] Wild Hearts: Kein Blick zurück

- Broschiert -

Autorin: T.M. Frazier
Übersetzt von Anja Mehrmann
Verlag: LYX

Erscheinungsdatum: 29. März 2019

ISBN-13: 978-3736308312
Seitenzahl: 288 Seiten
Reihe: ja, Band 1

Preis: 12,99€
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Sich auf die Liebe einzulassen ist wie sich seiner größten Angst zu stellen. Es tut weh. Du kannst alles verlieren. Aber wenn du mutig bist, alles gewinnen.

Ein alter Camper und ein Stück Land im Nirgendwo von Florida ist alles, was Sawyer Dixon nach dem Tod ihrer Mutter geblieben ist. Weit weg von ihrer Vergangenheit will sie einen Neuanfang wagen. Doch sie hat nicht mit ihrem neuen Nachbarn Finn gerechnet. Der missmutige (und furchtbar attraktive) Einzelgänger ist wenig begeistert davon, dass Sawyer vor seiner Haustür campt - und ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will!
Ich liebe New Adult Romane, ich liebe sie wirklich. Aber manchmal ist es mir ein Rätsel, warum Autoren dieses Genres immer glauben, sie müssten wirklich jedes Klischee bedienen. Manchmal da wäre weniger tatsächlich einfach mehr.

Im Fall von "WILD HEARTS: Kein Blick zurück", da hätte ich mir tatsächlich ein bisschen weniger von allem gewünscht, aber von vorn.

Sawyer ist in einer Glaubensgemeinschaft aufgewachsen, in der Frauen nichts zu sagen haben. Als ihre Mutter stirbt, hinterlässt sie ihr einen Brief, einen klapprigen, gut versteckten, Pick Up und einen alten Wohnwagen. Ach ja und ein Stück Land in den Sümpfen Floridas. Sawyer lässt ihr altes Leben Tausende von Meilen hinter sich und landet schließlich in Outskirts, Florida. Doch der Neuanfang startet holpriger als gedacht, denn ausgerechnet der missmutige Finn, der sich von allen Bewohnern des Städtchens zurückgezogen und in ein Einsiedlerleben im Sumpf geflüchtet hat, ist ihr Nachbar...

Was folgt ist ein kratzbürstiges, erstes Aufeinandertreffen, das dann natürlich irgendwann Verliebtheit nach sich zieht, die aber nicht ganz reibungslos läuft. Man kennt das ja bereits.

Und eigentlich fand ich auch alles recht süß. Der Schreibstil und die Dialoge sind manchmal ein wenig platt oder wirken zu gestellt, aber sonst ließ sich die Geschichte leicht und angenehm lesen und hat mich, vor allem durch die Kappeleien zwischen den langjährigen Freunden Josh und Miller, sehr amüsiert.

Doof fand ich aber halt die super vielen Klischees und Szenen bei denen ich dachte: Na klar, weil so halt auch das Leben läuft. Es war an mehreren Stellen einfach zu viel des Guten und leider war es dadurch auch nicht authentisch.

Nichtsdestotrotz freue ich mich auf den zweiten Band, schon alleine, weil dieser hier mit einem absolut miesen Cliffhanger und vielen offenen Fragen endet, die ich unbedingt geklärt haben muss.

WILD HEARTS ist ein netter Auftakt, den man aufgrund der vielen Klischees nicht wirklich Ernst nehmen kann, der aber trotzdem auch unterhält. Vor allem die Figuren waren supersympathisch.




Kommentare:

  1. Liebe Ina

    Deine Rezi spricht mir aus dem Herzen. Ich wurde gut unterhalten von dem Buch, aber die Klischees hätten wirklich nicht alle bedient werden müssen. Ich finde ja, das die erste Hälfte sogar richtig gut war und zweite dann zum Klischee-Abgrund geführt hat...

    Dennoch, Band 2 ist gerade auf meinem Reader eingezogen. Muss ja wissen, wie es weitergeht...

    Liebe Grüsse
    Katy

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    1. Liebe Katy,

      ja oder ? Das war schon teilweise ziemlich dick aufgetragen. Aber ich mir Band 2 jetzt auch gekauft, er kam gestern an und jetzt bin ich auch gespannt, wie es weitergeht :D

      LG Ina

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  2. Huhu Ina,
    danke für deine Rezi. Ich habe das Buch auch immer wieder auf dem Radar, aber zuviele Klischee's sind auch nichts für mich. Da muss ich nochmal überlegen, ob ich es dann lesen will. Wirst du den zweiten Teil noch lesen?
    Liebe Grüße, Petra
    Papier und Tintenwelten

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    1. Liebe Petra,

      ja definitiv, der zweite Band kam gestern hier an. :) Ich muss einfach wissen, wie die Geschichte ausgeht, weil das Ende von Band 1 schon ziemlich gemein war und irgendwie hat mir das Buch ja dann doch auch gefallen. Manchmal wünsche ich mir nur einfach, Autoren würden etwas weniger auftrumpfen und ein bisschen realistischer bleiben :-/ Das wäre echt schön.

      Liebe Grüße Ina

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