Montag, 27. Januar 2020

[Rezension] Träume aus Nacht und Ewigkeit

- Taschenbuch -

Autorin: Kenzie Phoenix
Verlag: Books on Demond

Erscheinungsdatum: 11. November 2019

ISBN-13: 978-3749469536
Seitenzahl: 560 Seiten

Preis: 16,00€

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Nach dem Tod ihrer Mutter plagen die 16-jährige Aislinn nicht nur Albträume, sondern auch Sorgen um ihre geistige Gesundheit. Halluzinationen, Schlafmangel und Einsamkeit zehren das Mädchen zunehmend auf, als es bei einem ihrer nächtlichen Streifzüge auf einen Vertrauten trifft.
Den Mysterien der Traumwelt auf der Spur, findet Aislinn weitere Weggefährten. Gemeinsam wagen sie einen Blick über den Tellerrand der Realität, hinein in die samtschwarze Dunkelheit, der alle Träume entspringen.
Zeitgleich geschehen allerorts unerklärliche Dinge. Ängste schlüpfen in feste Formen. Weltuntergangsprophezeiungen fluten die Medien.
Denn: Nicht immer bringt Dunkelheit die hellsten Sterne und Träume hervor. Manche Dunkelheit giert nach noch mehr Finsternis ...

Wenn ihr auf der Suche nach einer besonderen Geschichte seid, dann kann ich Euch "TRÄUME AUS NACHT UND EWIGKEIT" absolut ans Herz legen.

Die Aufmachung des Buches ist wunderschön, schwarze Seiten, tolle Kapitelanfänge und ein traumhaftes Cover, runden eine sehr poetisch geschriebene Geschichte perfekt ab.

Aislinn wird seit dem Tod ihrer Mutter von Albträumen und allerhand anderer Probleme geplagt, die sie sich nicht erklären kann und die sie an ihrem gesunden Menschenverstand zweifeln lassen. Als sie schließlich erkennt, dass sie etwas Besonderes ist, da wird der Leser in eine unglaublich intensiv geschilderte Traumwelt gezogen, der man sich nur schwer wieder entziehen kann und man begibt sich gemeinsam mit Aislinn auf eine spannende Reise in die Dunkelheit.

Ich möchte hier nicht zu sehr auf den Inhalt eingehen, da die Geschichte wirklich unglaublich komplex ist. Das macht sich auch beim Leseverhalten bemerkbar, denn man braucht erst ein wenig, um richtig reinzukommen und sollte sich dann auch wirklich bewusst aufs Lesen konzentrieren. Besonders auch deshalb, weil die Geschichte auf zwei Ebenen spielt. Mehrmals musste ich Sätze doppelt lesen und aufpassen, dass ich den Faden nicht verliere.
Für mich war das erfrischend, zumal die Geschichte zu keinem Zeitpunkt langweilig wird, aber ich kann mir gut vorstellen, dass das Buch nicht jedermann gefallen wird.

Aislinn mochte ich recht gerne, auch wenn sie auf mich immer ein wenig distanziert und nicht immer greifbar wirkte. Sie hat wirklich eine große Bürde zu tragen und leider kam ich nicht immer mit ihren Launen zurecht, an die man sich aber irgendwann auch ein bisschen gewöhnt. Deutlich leichter fiel mir der Zugang zu Caleb und Jason.

Alles in allem hat mir TRÄUME AUS NACHT UND EWIGKEIT gut gefallen, auch wenn mich das Lesen aufgrund des fast schon philosophischen Stils ein wenig angestrengt hat. Aber es ist definitiv mal etwas Anderes und das war mir bei all dem "Einheitsbrei" den man schon zur Genüge kennt, eine willkommene Abwechslung.


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